10 Gründe warum du als Sportler deine Ziele nie erreichen wirst…

…und wie du diese Gründe lösen kannst

Der Artikel war schon wieder so lang, dass ich ihn in zwei Teile aufteilen musste oder besser gesagt wollte, weil ich dir ja nicht nur kurz die Gründe auflisten wollte, sondern dir auch erklären wollte, was der jeweilige Grund mit dir als Sportler macht und wie er dir den Wettkampf vermiesen kann.
 
Ich liefere dir also in diesem Artikel die ersten fünf Gründe warum du als Sportler deine Ziele nie erreichen wirst und nächste Woche dann die nächsten fünf.
 

Als Sportler zum Sieg

Wie du vielleicht schon gelesen hast, starte ich am 13.6 einen Podcast mit dem Titel „Als Sportler zum Sieg“.
Der Podcast unterstützt Sportler darin ihre persönliche Bestleistung im Wettkampf abrufen zu können. Der Podcast wird dir konkrete Tipps und Tricks liefern, damit du im nächsten Wettkampf nicht nur mental stark und selbstsicher auftrittst, sondern auch damit du vor allem deine Bestleistung abrufen kannst.
 
Sei beim Start gleich dabei. Es gibt sogar ein Gewinnspiel. Wenn du mir bis zum 30.6 einen Screenshot von deiner Bewertung und deinem Kommentar zum Podcast auf iTunes schickst, kommst du in einen Lostopf. Dort verlose ich 2×1 90-minütge Coaching-Einheit mit meiner Wenigkeit.
 
Als Sportler zum Sieg Cover Kopie
 

 
So jetzt geht’s aber los mit dem eigentlichen Artikel..
 

1. Du glaubst nicht daran

Eine Binsenweisheit wirst du dir denken. Jeder Guru, jeder selbsternannte Hobbypsychologe kann dir das sagen. Dafür musst du nun wirklich nicht den Sportmentalblog lesen.
 
Aber ist es wirklich so einfach?
Ist es so einfach zu sagen „Okay! Akzeptiert, ich glaube ab jetzt an mich!“
Nein, ist es leider nicht. Es kann einfach gehen, es kann ab einem Moment einfach da sein.
Aber wenn der Glaube an die eigenen Stärken nicht da ist, ist es im Wettkampf unglaublich schwierig seine Bestleistung abrufen zu können.
 
Glaubst du aber nicht daran, dass du deine Ziele erreichen wirst, brauchst du eigentlich überhaupt nicht mit dem Projekt starten. Warum Kraft, Zeit, Energie und Geld verschwenden, wenn das Ziel sowieso schon zum Scheitern verurteilt ist?
 
Deshalb ist es wichtig, dass du dir erstens eine Vision setzt, die weit weg ist, aber wo dir deine innere Stimme dennoch sagt, dass du es vielleicht erreichen kannst und dir zweitens Zwischenziele auf dem Weg steckst, die dir als Motivation und Evaluation dienen, was du noch sportlich, mental oder technisch verbessern musst.
 

2. Du läufst dem Ziel hinterher:

Oft wollen Sportler alles auf auf einmal und das sofort. Sie wollen nicht warten, nicht warten bis das, was sie sich wünschen eintritt, sondern sie wollen den Sieg, die Bestzeit, den Erfolg, die Medaille sofort.
 
Doch was kann passieren, wenn du dem Ziel hinterherläufst? Was passiert, wenn du immer 110% geben willst und die Dinge nicht einfach geschehen lässt?
Du wirst als Sportler deine Ziele niemals erreichen.
 
Du versuchst es zu stark, zu viel und zu verkrampft, aber statt dass du es schaffst, wird es mit jedem Versuch nur noch unwahrscheinlicher.
Mit jedem Wettkampf wird es unmöglicher für dich. Du musst diesen Kreislauf durchbrechen und dich an Wettkämpfe erinnern, in denen du ganz einfach getan hast, anstatt es nur immer mehr zu probieren.
 
“People think that the harder they try, the better the results. But effort versus success is not a straightforward upward graph but rather a curve. Once a player goes beyond a certain “effort” threshold, it actually begins to hurt their performance.” ( Bob Tewsbury, ehemaliger Major League Pitcher and Mental Performance Coach)
 
Ich weiß wie schwer das sein kann. ich weiß wie schwierig, es sein kann als Sportler zu sagen, ich lasse es einfach mal zu, wenn es passiert gut, wenn nicht.
 
Ich möchte noch dir eine Methode, eine kleine Technik mit auf dem Weg geben, die du machen kannst, wenn du merkst, dass du imm wieder deinem Ziel hinterherläufst.
Nimm dir Zeit, ziehe dich zurück. Gehe in dich. Ich empfehle dir dich ins Gras zu legen und einfach den Wolken nachzuschauen, gib dich einfach der Ruhe und der Entspannung hin und genieße die Zeit.
 
Wenn du dich dennoch nicht entspannen kannst, dann lege auf jede Wolke einen deiner Gedanken und schaue dir an, wie sie vorüberziehen.
Das ist meiner Erfahrung nach einer der Gründe warum Sportler ihre Ziele nicht erreichen werden.
Also lass dir Zeit, gib die Ruhe und du wirst sehen, dass es besser laufen wird.
 
Hier habe ich noch zwei Artikel weiterführende Artikel für dich:
http://sportsandthemind.com/power-intention-sports/
http://www.peaksports.com/sports-psychology-blog/how-trying-to-do-too-much-can-hurt-performance/
 

Dein 8-Punkte-Plan für deine Höchstleistung:

    • Selbstbewusst im Wettkampf
    • Spaß an der Herausforderung haben
    • Kühlen Kopf bewahren, wenn's drauf ankommt.




    3. Energievampire an dir saugen lassen

    Du verschwendest zu viel Energie mit Dingen und Menschen, die nur Energie verbrauchen, dich nur Energie kosten. Und du benötigst diese Energie um deine Bestleistung im Wettkampf abrufen zu können.
     
    Um große Ziele erreichen zu können, brauchst du absoluten Fokus. Fokus auf das Ziel, Fokus während des Trainings und während des Wettkampfes.
     
    Kennst du das? Du triffst auf Menschen, mit denen du dich unterhältst oder gemeinsam trainierst und bist danach total fertig. Nicht deswegen, weil das Training so anstrengend war, sondern weil das Gespräch, die Zeit, die du mit dieser Person verbracht hast, so anstrengend war.
     
    Die einfachste Variante ist, sich mit diesen Menschen nicht mehr zu befassen und die Aufmerksamkeit abzuwenden, du kannst aber nach dem Gespräch oder der Trainingseinheit deine Gedanken einfach in eine Box legen und sie dort liegen lassen.
     
    Wenn du wieder Energie auftanken willst, dann schließe deine Augen und gehe an einen Ort, an dem du dich gut entspannen kannst. Bei mir ist das zum Beispiel ein Strand in der Karibik, an dem ich dann in der Sonne liege und das Meer rauschen höre.
     
    Ich finde diesen Tipp sehr, sehr wichtig, weil Sportler immer wieder zu wenig Energie haben, besonders im mentalen Bereich.
     

     
    Wenn du mich fragst, einer der Hauptgründe warum Sportler niemals ihre Ziele erreichen.
     

    4. Du willst eigentlich etwas anderes

    Es gibt Menschen, die wollen dir einreden, was du als Sportler zu erreichen hättest. Sie wollen dir glauben machen, dass du Weltmeister werden musst, zu den Olympischen Spielen fahren musst oder dass es dein Ziel sein muss, dass du die Meisterschaft gewinnst.
     
    Vielleicht sind deine Ziele aber andere und damit meine ich nicht, dass du eigentlich nicht in deiner Sportart erfolgreich sein willst, sondern dass es andere Gründe haben kann, dass du als Sportler deine Ziele nicht erreichen kannst.
     
    Es gibt Ziele, die du umbedingt erreichen willst, es gibt aber Ziele, die an dich herangetragen werden, die du früher oder später dann übernimmst, weil du glaubst, dass du als Sportler ja diese Ziele zu erreichen hättest.
     
    Vielleicht sind diese Ziele aber nicht unbedingt etwas für dich, vielleicht entsprechen sie nicht deinem Innersten und du willst eigentlich etwas anderes.
    Deine innersten Motive sind deine stärkste Motivation, sie treten in Kraft wenn dein Ist-Zustand sich vom Soll-Zustand unterscheidet.
     

    5. Du weißt noch nicht, wie du dein Können im Wettkampf abrufen kannst

    Trainingsweltmeister sind die perfekten Trainingspartner. Im Wettkampf gelingt es ihnen aber nicht ihr Können abzurufen.
     
    Mit der Zeit brennt sich dieses Mindset in ihre Vorstellungen ein und wird mit fortlaufender Zeit eine „self-fullfilling prophecy“ also eine Prophezeiung, die immer wieder eintrifft.
    Du stehst etwa am Start und denkst dir „Ich letzten drei Starts habe ich auch vermasselt. Dieses Mal wird das wieder so sein.“ Und schon bist du in einem Kreislauf, aus dem es schwer ist herauszukommen.
    Ein paar schlechte Wettkämpfe bedeuten aber noch nichts, das Phänomen des Trainingsweltmeisters ist damit oft zu schnell die Prognose.
     
    Negative Denkweisen oder Stress
    Negative Denkweisen oder Stress sind meistens Gründe warum Sportler niemals ihre Ziele erreichen werden.
    Doch du kannst deinen Stress beim Wettkampf reduzieren, indem du Gefahrensituationen immer wieder trainierst und so deine Belastungsfähigkeit steigern kannst.
     
    Integriere in dein tägliches Training Einheiten, in denen du dich bewusst Stress aussetzt und versucht die Probleme, die auftreten werden lösen zu können. Du trainiert deine Selbstwirksamkeit und steigerst dein Selbstvertrauen mit dieser Übung.
     
    „Man kann erst dann vom Trainingsweltmeister sprechen, wenn dieses Problem wiederholt auftritt. Häufig sind Zweifel und Ängste die Ursache. Jeder Leistungssportler schätzt bewusst oder unbewusst ein, wie groß seine Chancen sind, sein Wettkampfziel zu erreichen. Setzt er sich hiermit nicht schon in der Vorbereitung auseinander, besteht die Gefahr, dass diese unbewussten Gefühle während des Wettkampfs kommen und erst dann bezüglich der Chancen zur Zielerreichung negative Emotionen auslösen“ (Sportpsychologe Heuer)
     
    Auch hier noch einen weiterführenden Artikel
    home.uni-leipzig.de/lsb/?wpfb_dl=467
     
    Das waren sie also, die ersten fünf der 10 Gründe warum du als Sportler deine Ziele niemals erreichen wirst.
     
    Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Schreib doch, was dich noch daran hindert deine Ziele zu erreichen und deine persönliche Bestleistung abrufen zu können.
     
    Dein,
     
    Unterschrift
    Muhammed Ali

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