6 Dinge, die ich gerne gewusst hätte, als ich mit Mentaltraining begonnen habe.

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6 Dinge die ich grne gewusst hätte

Ich kann mich noch erinnern, als wäre es gestern gewesen.

Wie ich in meinem ersten Seminar über Persönlichkeitsentwicklung gesessen bin. Im Alter von zwölf bis dreizehn Jahren saß ich da, in einem Volkshochschulkurs über Autogenes Training nach Schulze. Jeden Freitag von 18-20 Uhr. Die Menschen um mich herum waren allesamt mindestens um fünfzehn Jahre älter als ich. Vielleicht war auch das der Grund warum ich mit der Materie und den Ansätzen des Autogenem Trainings nichts anfangen konnte. Möglicherweise konnte ich sie damals auch noch einfach nicht verstehen.

Dein 8-Punkte-Plan für deine Höchstleistung:

    • Selbstbewusst im Wettkampf
    • Spaß an der Herausforderung haben
    • Kühlen Kopf bewahren, wenn's drauf ankommt.




    Ich weiß noch genau, wie es sich angefühlt hat, in diese Trance zu gehen. Wie eigenartig ich mich danach gefühlt habe und dass ich mich bei einigen Übungen innerhalb des Seminars sehr gewehrt habe.

    Aus genau diesem Grund möchte ich dir heute ein großes Geheimnis anvertrauen. Ja, ehrlich.

    Das Geheimnis birgt Dinge und Ansichten in sich, die ich gerne gewusst hätte oder die mir viele Irrwege erspart hätten.

    Sechs Dinge, die ich gerne gewusst hätte, bevor ich mich mit Mentaltraining beschäftigt habe:

    1) Erfolg ist Kopfsache
    2) Habe dein Ziel vor Augen
    3) Nur Macher sind die wahren Sieger
    4) Du erschaffst dir deine Realität
    5) Siege sind der beste Mentaltrainer
    6) Es geht um Entscheidungen

    Erfolg ist Kopfsache:

    Viele Menschen glauben tatsächlich, dass Erfolg einem in die Wiege gelegt wird oder dass einem das Glück ein stetiger Begleiter sein muss. Doch wenn ich eines gelernt habe in meinem eigenen Sportlerleben, dann dass Glück und das Erreichen von Zielen nur in wenigen Fällen etwas mit Glück zu tun haben sondern oft viel mit dem Mut sich zu entscheiden und dabei sich auf die eigenen Stärken zu besinnen.

    Erfolg ist deswegen Kopfsache, denn nichts was du dir selbst nicht einmal vorstellen kannst, wird dir auch passieren. Wenn du dir dich so gar nicht vorstellen kannst, wie du den Marathon beendest, oder wie man dir die Medaille umhängt und man die Hymne für dich spielt, wird es dir auch nicht passieren.

    Habe dein Ziel vor Augen:

    Viele Sportler und Sportlerinnen trainieren einfach drauf los, ohne ein klares Ziel vor Augen zu haben und ohne zu wissen wo die Reise hingehen soll. Ich bin dazu übergegangen, mir für jede Trainingswoche ein Ziel zu setzen. Meistens sind es einzelne Aktion oder neue Strategien, die ich ausprobiere oder üben möchte. Ich versuche dieses Ziel bei jedem Training zu beherzigen und lasse mich dabei auch nicht von einem Misserfolg aus der Ruhe bringen. Misserfolge sind sehr wertvoll. Sie zeigen dir an, wie es nicht geht.
    Ich setze mich außerdem noch ein Ziel für jedes Training extra. Dieses Ziel kann sich auf verschiedenen Ebenen bewegen, auf der Prozess- und auf der Ergebnisebene. Die Ergebnisebene ist, wenn du läufst und dir das Ziel gesetzt hast, dass du den Kilometer in unter 3:50 min laufen willst. Ein Prozessziel wäre etwa, wenn du Tennis spielst, dich dabei besonders auf die Vorhand konzentrierst.
    Beide Zielarten haben ihre Vorteile und Nachteile. Ich persönlich mische diese auch gerne oder wechsle sie ab.

    Wie du deine Ziele richtig setzen lernst, kannst du in meinem Artikel „Smart wie James Bond“ nachlesen. Ich lege ihn dir sehr ans Herz, wenn du noch nicht weißt, wie du deine Ziele optimal verfassen kannst.

    Falls du noch nicht wissen solltest, was du brauchst um deine Ziele zu realisieren, kann ich dir noch den Artikel „Was du brauchst, um deine Ziele zu erreichen“ empfehlen.

    Nur Macher sind die wahren Sieger:

    Ich habe es schon öfter gesagt und möchte es nochmals bekräftigen. Nur Menschen, die sich für etwas entscheiden und dann diese Entscheidung mit allem vertreten, was sie haben wird dies auch erreichen.

    Die besten Sportler haben einen Hang zur Risikobereitschaft und gehen auch in kniffligen Situationen aufs Ganze. Das kannst du aber auch in andere Bereiche es Lebens übernehmen oder glaubst du dass Richard Branson mit Virgin Erfolg gehabt hätte, wenn er nicht alles gegeben hätte? Wohl kaum.

    Du erschaffst dir deine Realität:

    Die Erschaffung der eigenen Realität geht Hand in Hand mit dem Punkt 1 „Erfolg ist Kopfsache“. Nur wenn du dir deine Realität beginnst selbst zu erschaffen, wirst du Erfolg in deinem Bereich haben. „Erschaffe dir deine Realität“ selbst bedeutet auch, dass du dir über einige Dinge klar wirst. Etwa wer soll in meinem Umfeld was machen, was brauche ich noch usw.
    „Erschaffe dir deine Realität“ steht aber auch dafür, dass du dich nicht mehr als Passagier siehst, sondern als Kapitän deines eigenen Schiffs. Wer soll dein Schiff steuern, wenn du es nicht selbst tust? Möchtest du, dass dein Frachter ungesteuert auf den Weltmeeren herum fährt, oder möchtest du die Route vorgeben und bestimmen?

    Siege sind der beste Mentaltrainer:

    Ich habe dir bei Punkt 2 beschrieben, wie wichtig es ist, dass du dir deine Ziele definierst, sie aufschreibst und dir überlegst, wohin die Reise gehen soll.
    Dazu stehe ich und davon bin ich auch zu hundert Prozent überzeugt. Doch möchte ich dir noch etwas mitgeben. Du kannst dir deine Ziele aufschreiben, sie visualisieren und sie dir ausmalen, doch erfolgreich wird nur der, der auch ins Tun kommt und sich etwas zutraut. Anders gesagt, nur der wird Erfolg haben, der auch den Mut aufbringt, alles für den Erfolg zu tun.

    Es geht dabei nicht nur um Training, nicht nur um mentales Training, es geht auch darum, das Trainierte dann abzurufen und es einfach zu tun. Es geht vor allem darum, es dann auch laufen zu lassen. Es, dieses sagenumwobene ES. Es sind deine Fähigkeiten, die du durch harte Arbeit erlernt hast und auf die du vertraust.

    Es geht um Entscheidungen:

    Im Leben sind bewusste Entscheidungen die wichtigsten, sagen die einen. Andere wiederum sagen, dass sie sich auf ihr Bauchgefühl, das den Sitz im Bereich des Solarplexus haben soll, lieber verlassen und damit auch gute Entscheidungen treffen. Wie ist es denn nun?
    Ich möchte mich in diesem Artikel auf die bewussten Entscheidungen beschränken, da es sonst den Rahmen sprengen würde, mich mit sowohl bewussten als auch unbewussten Entscheidungen zu befassen.
    Was bringen dir bewusste Entscheidungen? Deine erste Aktion sollte sein, dir nochmals meine Metapher mit dem Boot vor Augen zu führen. Möchtest du Passagier oder Kapitän, Kohlenschaufler oder Steuermann sein?

    Wenn du dich jeweils für zweiteres entschieden hast, dann geht es darum dir deine wichtigsten Bereiche einmal vor Augen zu führen und dich zu fragen, was möchte ich nicht, was kann ich wo verbessern. Dein nächster Schritt muss sein, ins Tun zu kommen und die Dinge zu verändern, die du nicht willst. Anschließend kannst du dich noch mit den Dingen befassen, die dich nicht stören, denen du aber trotzdem mehr Aufmerksamkeit widmen möchtest und wo du noch Potential siehst, dich zu entwickeln. Dies alles machst du unter dem Gesichtspunkt der Weiterentwicklung.
    Habe keine Angst, anderen Menschen vor den Kopf zu stoßen. Du möchtest den Erfolg im Sport und kannst es einfach nicht jedem dabei recht machen. Lass dich lieber nicht verbiegen und glaube daran, dass du den richtigen Weg für dich eingeschlagen hast.

    Bleib‘ sportlich!

    Dein,

    unterschrift

    PS.:  Erfolg ist KOPFSACHE!

    9 Kommentare, sei der nächste!

      1. Hallo Robert,

        Es freut mich einen Bloggerkollegen anzutreffen 😉
        Vielleicht kommt der Sportmentalblog ja ab jetzt in deinen RSS hinein, nein Spaß beiseite 😉
        Es freut mich natürlich, wenn dir meine Artikel Motivation geben können. Ich darf dir diesbezüglich vielleicht den Artikel „James Bond“ ans Herz legen.

        Ich selbst bin Fechter, das kannst du auch im „Starte-Jetzt Bereich“ sehen. Da habe ich beschrieben, was ich mache und es gibt ein lustiges Foto dazu 😉

        LG
        Johannes

    1. Hallo Johannes ,

      ich bin durch Zufall (sollte es den geben) auf Deine Seite gestoßen und was
      es hier zu lesen gibt gefällt mir sehr gut ! Respekt !

      Ich komme aus der Hypnose-Sporthypnose und weiß natürlich um die Kraft und
      Möglichkeiten welche Mentaltraining mit sich bringt .

      Super Seite !

      lg aus Bayern Richard

      1. Hallo Richard,

        Wow da wird mir ja ganz warm 😉

        Nein, im Ernst es freut mich, wenn dir der Sportmentalblog gefällt.

        Ich gebe dir recht, Mentaltraining und Hypnose sind tolle Werkzeuge um einge gewaltige Leistungssteigerung zu bewirken.

        LG

        Johannes

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