Das Phänomen Trainingsweltmeister

Ich möchte mich in den nächsten Artikeln einem Phänomen widmen, das in der Welt des Sports weit verbreitet ist, dem Phänomen des Trainingsweltmeisters.
Trainingsweltmeister sind Menschen, die unglaublich viel Zeit und Eifer investieren und nicht das erreichen können, was in ihnen stecken würden, weil sie sich noch selbst im Weg stehen.
In meinen nächsten Artikeln möchte ich damit aufräumen und dir Wege zeigen, wie du aus diesem Strudel raus kommen kannst und vom Trainingsweltmeister zum Weltmeister wirst.

Trainingsweltmeister

…so fühlt es sich an

Und wieder einmal wollte es nicht sein. Das Schicksal war gegen dich, du hast den Ball verschlagen, den entscheidenden Punkt nicht gemacht, das Tor nicht getroffen.
Ein ums andere Mal konntest du dein Potential nicht abrufen. Aber ist alles wirklich umsonst, musst du unbedingt den Kopf in den Sand stecken und aufgeben, oder gibt es doch noch Licht am Ende des Tunnels.

Die Trainingsweltmeister

Wir alle kennen sie, die so genannten Trainingsweltmeister. Sie sind stark im Training, nicht du biegen, unglaublich effektiv und können mehr als die meisten anderen. Doch sobald es hin zum Wettkampf geht, lässt Furcht und Angst vorm Verlieren sich nicht mehr beherrschen.
Jetzt ist es nämlich Realität und nicht einfach nur Training, jetzt kommt es drauf an. Du kennst sicherlich solche Menschen, vielleicht gehörst du auch zu solchen.

Falls du das tun solltest, möchte ich dir eines sagen, nichts ist hoffnungslos. Auch du bist kein hoffnungsloser Fall. Du bist ein Mensch mit unglaublich viel Potential, du hast nur noch nicht die richtige Strategie bekommen um dieses abrufen.

Dein 8-Punkte-Plan für deine Höchstleistung:

    • Selbstbewusst im Wettkampf
    • Spaß an der Herausforderung haben
    • Kühlen Kopf bewahren, wenn's drauf ankommt.




    Das Aha-Erlebnis

    Oft genügt in diesem Moment ein großes Aha-Erlebnis. Doch wie solltest du dir das erschaffen, immerhin ist es ja leichter gesagt als getan, oder besser leichter geschrieben als getan, in meinem Fall.
    Zuerst musst du dich deinen Ängsten stellen.

    Schon Ralph Waldo Emerson hat gesagt „Tue das, wovor Du Angst hast, und der Tod Deiner Angst ist sicher.“

    Du wirst dir jetzt möglicherweise denken:

    „Das ist ja so leicht gesagt, Johannes. Als hätte ich es nicht schon oft so probiert.“
    Und ja, ich gebe dir recht. Es ist unglaublich leicht gesagt. Doch alles beginnt mit einer bewussten Entscheidung, der bewussten Entscheidung zu handeln, denn Training alleine macht keinen Weltmeister aus dir, lässt dich nicht in der Bundesliga spielen, dich deine Träume wahr werden zu lassen.
    Ohne einen starken Kopf, die richtige mentale Einstellung ist es nur ein Traum, der irgendwo herum schwirrt aber leider nie existent wird.

    Doch welche Angst ist es, die dich daran hindert?

    Ich möchte einen Schritt zurück gehen und dich fragen, was dich bewogen hat, mit dem Sport anzufangen? War es Spaß? War es der Wille etwas zu erreichen, dein Leben zu ändern? Oder war es, weil dir andere gesagt haben, dass du diese Sportart machen solltest?

    Falls es der Spaß war, ist es super. Du weißt damit genau warum du das tust. Vielleicht hast du aber schnell gemerkt, dass du bei Wettkämpfen, bei weitem nicht so gut bist wie im Training, du irgendwie gehemmt bist.

    Unsere, also größte Angst aller Menschen ist es, nicht gut genug zu sein. Wir haben diese Gedanken die ganze Zeit. Sind meine Eltern wirklich stolz auf mich? Bin ich auch gut, wenn ich nur 10ter werde, was denken wohl die andere von mir wenn ich die Prüfung nicht bestehe und was soll ich selbst von mir denken.

    Die größte Sorge ist es ja, dass du dir eingestehen musst, dass du einfach nicht gut genug warst, dass du die Zeit übertrieben gesagt umsonst aufgebracht hast, dich umsonst geschunden hast, dich lieber auf etwas anderes konzentrieren hättest können.

    Doch gerade wenn du viel Spaß daran hast, ist es dann wirklich eine verlorene Zeit? Oder sind wir nicht doch auf der Welt um Spaß zu haben?

    Spaß an der Entwicklung

    Der größte Fehler ist, dass du das Ergebnis an sich in der Vordergrund stellt. Das ist nicht nur dann mental eine äußerst schwierige Sache sondern zieht dir vor allem Energie ab. Energie, die du benötigst um dich auf das zu konzentrieren, was du tun kannst.
    Es ist einfacher dich auf deine Weiterentwicklung zu konzentrieren, als auf das finale Ergebnis.

    Das hat zweierlei Vorteile:
    Erstens:
    Du nimmst dir viel Stress, indem du dich darauf konzentrierst, das abzurufen und dir die Pflicht nimmst gewinnen zu müssen, unbedingt das Ergebnis erreichen zu müssen, dass du glaubst erreichen zu müssen.
    Zweitens:
    Du bist im Prozess, im Tun, wie es so schön und so oft im Mentaltraining heißt. Du hast deine Gedanken im Hier und Jetzt und nicht in der Zukunft oder in der Vergangenheit.

    Wenn du es schaffst deine Fokus darauf zu richten, was du zu tun hast oder was du tun willst und dich nicht länger mit Gedanken beschwerst, was wäre wenn wirst du viel bessere Ergebnisse erzielen. Garantiert.

    Habe einfach Spaß an deiner Entwicklung, an jedem kleinen Schritt nach vorne und sehe dich selbst auf einem Weg, den du beschreitest.
    Jeder Entwicklungsschritt ist ein Schritt nach vorne, hin zu deinem Ziel.

    Erfolg ist Kopfsache!

    Dein,

    Unterschrift

    PS.: „Ein Mensch ohne Vorstellungskraft hat keine Flügel.“ Muhammed Ali

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