Die Besten tun es bereits! Richtiges Verhalten: so geht’s

Die Besten tun es. Übernehme diese Verhaltensweisen von den Besten

Ich betreibe seit 20.6.2016 den Podcast „Als Sportler zum Sieg“, der Sportler dabei unterstützt ihre persönliche Bestleistung im Wettkampf abrufen zu können.

Der heutige Artikel ist aus meiner letzten Podcast Episode entstanden und erklärt dir nochmals genau, welches Verhalten die Besten, die großen Gewinner, deine Vorbilder an den Tag legen. Außerdem wirst du nach dem Artikel wissen, wie auch du dieses Verhalten in deinen Trainingsalltag integrieren kannst.

Ich habe dir schon mal erzählt, dass die Besten Dinge anders machen und vor allem auch anders denken. Aber keine Sorge, das kannst du auch!

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So machen’s die Besten: 10 Verhaltensweisen

1. klare Zielsetzung

Okay, ja, die Besten wissen wo sie hin wollen und warum genau das ihr Ziel ist. Sie wissen, was sie sich von ihrer sportlichen Karriere wünschen und welche Träume sie sich noch erfüllen wollen.

Dein 8-Punkte-Plan für deine Höchstleistung:

    • Selbstbewusst im Wettkampf
    • Spaß an der Herausforderung haben
    • Kühlen Kopf bewahren, wenn's drauf ankommt.




    Doch weißt du das auch?
    Erarbeite dir deine Erfolgsvision und definiere dir dein oberstes Ziel samt Zwischenschritten, die du nacheinander abgehen kannst. Das können kleinere Ziele, etwa kleinere Wettkämpfe sein, bei denen du ein gewisses Resultat oder sonst einen Parameter wie Zeit oder Gefühl anstrebst.
    Sie geben dir Sicherheit und lassen dich bei der Stange bleiben, auch wenn du einmal ein Zwischenzeit verpassen solltest. Wie du dir Ziele genau setzt, kannst du in meinem Artikel über James Bond nachlesen.

    2. pro aktiv sein

    „I’ve missed more than 9000 shots in my career. I’ve lost almost 300 games. 26 times, I’ve been trusted to take the game winning shot and missed. I’ve failed over and over and over again in my life. And that is why I succeed.“ -Michael Jordon

    Wenn du als Sportler proaktiv handelst, dann entscheidest du dich für eine Sache und ziehst, diese dann zu 100% durch!
    Du schießt den Elfmeter, gehst bei dem einen Schlag aufs Ganze oder startest eine Attacke mit voller Power und starkem Herzen.

    Damit suchst du die bewusste Entscheidung und erhöhst deine Chance zu gewinnen, frei nach dem Motto „Wer kämpf kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.“
    Selbst handeln zu wollen und nicht zu warten, dass andere vielleicht unter Umständen einen Fehler machen könnten, prägt dein proaktives Mindset.

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    3. Wissen deiner Stärke

    Die Besten sind von sich überzeugt, das ist eine Binsenweisheit und dafür brauche ich diesen Blog nicht zu schreiben, du den Artikel nicht zu lesen und ich mich nicht Wettkampfsportmentaltrainer nennen.
    „Das sind meine Schwächen.“
    Viele Athleten, die bei mir ein Coaching machen, starren mich mit großen Augen an, wenn ich sie nach ihren Stärken und ihren Schwächen frage.
    Als Sportler trachten wir immer danach uns zu verbessern. Wir wollen schneller, höher und weiter kommen und lieber zwei Schritte nach vorne machen.

    Wir müssen unsere Schwächen schwächen und unsere Stärken stärken.
    Doch zu oft legen wir unseren Fokus auf die Dinge, die wir noch nicht so gut können, anstatt uns vor Augen zu führen, was wir wirklich richtig gut machen oder in was wir stärker sind als andere.

    Beantworte deshalb diese drei Fragen:
    #1 Was sind deine Stärken?
    #2 Was musst du tun, um diese bestmöglich einsetzen zu können?
    #3 Was machst du wenn es im Wettkampf einmal nicht so gut läuft und wie greifst du dann auf deine Stärken zurück?

    4. Perfektionismus nicht an erster Stelle

    Wenn du noch immer glaubst, dass du perfekt sein musst, dann solltest du schnellstmöglich aufwachen. Auch wenn meine Ansage jetzt hart klingt, aber den wirklich perfekten Moment gibt es einfach nicht.
    Wenn du immer darauf wartest, dass der perfekte Pass, der perfekte Ball, das perfekte Wetter oder der perfekte Gegner kommt, wirst du dir deine Träume nicht verwirklichen können.
    Gebe dich mit guten Möglichkeiten zufrieden und ergreife diese pro-aktiv, anstatt auf einen noch besseren Moment zu warten.

    5. Ausreden suchen

    Beim Podcast habe ich hier Jogi Löw als positives Beispiel angeführt. Nach der 2:0 Halbfinalniederlage bei der Fußball-EM, könnte man sagen „Naja viel gebracht hat diese Einstellung nicht“ aber trotzdem ist Jogi Löw ein Vorbild.

    Er hat vor dem Match auf alle Fragen, die die drei verletzen Spieler Khedira, Schweinsteiger und Gomes und den gelb gesperrten Himmels zum Thema hatten, geantwortet dass es nun mal so ist und sie dennoch das Beste daraus machen werden.
    Warum solltest du dich bereits vorab mit einer Niederlage beschäftigen. Wenn du dies tust, dann will dir dein Verstand möglicherweise während deines Wettkampfes dann nur beweisen, dass du recht hattest und wird dich nicht so unterstützen können, wie du es gerne hättest.

    Von den Besten ein Stückchen abschneiden

    6. Angst vor dem Versagen

    “Das Einzige was wir zu fürchten haben, die die Furcht selbst.“ -Benjamin Franklin

    Ich habe dir gerade oben beschrieben, wie es zu einer „Self-fullfilling prophecy“ kommen kann und wie diese dann auch oft eintritt. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn du dann nicht einmal 100% geben konntest und nach dem Wettkampf von deiner Leistung enttäuscht warst, weil du weit weg von deiner Höchstleistung warst.
    Falls du merken solltest, dass die Angst in dir hochkommt, dann ist es wichtig einige Strategien zu haben, mit der du sie wieder ablegst.
    Denke an deine größten Erfolge, visualisiere dir wie du den Pokal stemmst, die Ziellinie überquerst oder eine neue Bestzeit erreichst.
    Tue alles um dich in gute Stimmung zu versetzen!

    7. Einfach aufgeben

    Ich weiß, wie es sich anfühlt die eigenen Ziele nicht zu erreichen und die Erwartungen von mit selbst und auch die Erwartungen von außen nicht erfüllen zu können.

    Nach meiner verpassten Olmpiaqualifikation hatte ich Motivationsprobleme, obwohl so richtig Motivationsprobleme waren es nicht, ich wollte auf der einen Seite weiter machen, auf der anderen Seite war ich nicht sicher ob ich mir weitere vier Jahre voller Arbeit und Aufopferung antun wollte.
    Wenn du das Gefühl kennst und dir eine innere Stimme die Frage nach der Sinnhaftigkeit stellt, dann bist auch du in diesem Punkt angekommen.
    Stelle die Gegenfrage „Warum habe ich begonnen?“
    Beantworte dir diese Frage zuerst. Erinnere dich anschließend an deine größten Erfolge und deine besten Wettkämpfe und lebe sie nochmals nach.

    8. Lösungsorientiertes Denken

    Alle erfolgreichen Menschen und ich meine da in wirklich allen Bereichen denken lösungsorientiert und nicht problemorientiert. Was lösungsorientiertes Denken bedeutet kannst du auch hier bei einem Artikel von „zeitzuleben“ nachlesen.
    Wenn Probleme, Schwierigkeiten oder Hürden auf deinem Weg auf die oberste Treppe auftreten, dann kannst du dich damit abgeben, richtig eintauchen und jammern warum genau dir das jetzt passieren muss.

    Frage dich nicht „Warum“ sondern beantworte das „Wie?“ für dich. Wie kann ich es bestmöglich lösen, was muss ich tun um diese Hürde zu überspringen.
    Das umdenken deiner Gedanken bewirkt alleine schon eine große Verbesserung dieser Leistung. Die Besten konzentrieren sich auf ihre Lösung und ihr Verhalten und nicht auf das Problem.

    9. Mit Dingen abschließen

    „Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man.“

    Eine alt bekannte Sportlerweisheit!
    Immer wieder wollen sich Sportler und da schließe ich mich mit ein, nicht eingestehen, dass sie verloren haben. Irgendetwas anderes war schuld, der Schiedsrichter hat gegen einen gepfiffen, das Wetter war schlecht, die Bedingungen scheiße.
    Diese Gedanken, bleiben dir aber im Kopf! Dieses Verhalten brennt sich ein!
    Nutze die Möglichkeit Niederlagen und Missschläge umzu reframen.

    Hier sind drei Artikel zum Thema „Reframing im Sport“:

    reframing for recovery
    4 mental exercises olympic athletes use
    Improving mental toughness

    Reframing bedeutet Dinge anders zu sehen. Die Besten tun es bereits! Sie entnehmen einer Niederlage auch die guten Dinge und das was sie daraus lernen können.
    Trainiere dich darauf, dass du dich so verhältst und dich fragst, was du aus einer Niederlage lernen kannst, was an deinem Mindset nicht gepasst hat und was du ändern musst, um es beim nächsten Mal besser zu machen.

    10. Leben nicht in der Vergangenheit

    Der Film zeigt auf einfache und geniale Art und Weise, wie du es als Sportler schaffen kannst, mit deinen Gedanken in der Gegenwart zu bleiben. Es ist der Film zum Buch „The peaceful worrior das ich echt jedem sehr ans Herz legen möchte!

    Der Film „Awake“ ist ein Klassiker in der New Thoughts Movement. Anhänger gehen davon aus, dass du alles erreichen kannst, wenn du nur stark genug daran glaubst. Wem das nicht zu esoterisch ist, der kann sehr interessante Aspekte aus diesem Film mitnehmen und sehen, dass auch die Besten im Sport es so tun.

    Lebst du in der Vergangenheit und konfrontierst dich immer wieder mit vergebenen Chancen, Niederlagen oder Rückschlägen programmiert du deinen Verstand darauf.
    Der Flow-Zustand, also der Zustand deiner besten sportlichen Performance ist im Hier und Jetzt und nicht in der Vergangenheit und nicht in er Zukunft.

    Die Besten haben im Wettkampf einen Tunnelblick und beschäftigten sich nicht mit dem letzten Punkt, dem letzten Match oder dergleichen. Sie lassen dies beiseite und fokussieren sich nur das auf den jetzigen Moment.

    „Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.“ -Buddha

    Diese 10 Verhaltensweisen solltest du also an deinen Wettkampf- und Trainingsalltag legen.

    Sport ist Kopfsache!

    Dein Wettkampfsportmentaltrainer,

    Unterschrift
    Muhammed Ali

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