Was du brauchst, um deine Ziele zu erreichen

oder: Warum Ziele so wichtig sind und wie du deine erreichen kannst.

Ziele Artikel

Jeder Sportler braucht Ziele.

Nein, jeder Mensch braucht Ziele. Egal ob im Berufsleben oder im Sport. Jede Phase unseres Lebens ist von Zielen und deren Erreichung determiniert.

Doch braucht ein Mensch überhaupt Ziele?

Ich persönlich habe für mich herausgefunden, dass ich Ziele am Besten aufschreibe. Dazu komme ich aber noch. Ziele sind dazu da, um verfolgt und schlussendlich auch erreicht zu werden.

Entdecke, was du willst!

Du kennst das sicher. Du sitzt daheim auf dem Sofa, weißt nichts mit dir anzufangen, dir fehlen die Lust und die Kraft, vor allem fehlt dir aber eines, die Motivation dich aufzuraffen. Ich selbst habe das wieder einmal an einem kalten, nassen und überaus unfreundlichen Sonntagvormittag erlebt, an dem ich geplant hatte, eine Laufeinheit zu absolvieren. Du kennst das wahrscheinlich, du schaust aus dem Fenster und hast einfach keine Lust hinaus zu gehen und verschiebst es vielleicht von 9 Uhr auf 9:30 Uhr, weil das Wetter besser werden könnte und so geht das weiter, bis es wieder dunkel wird. Ich selbst habe mir dann um 16 Uhr gesagt: „Okay, Johannes. Du hast jetzt den ganzen Tag eigentlich nichts gemacht. Jetzt rapple dich auf und zieh dich an!“ Anschließend war ich mehr als froh laufen gegangen zu sein. So oder so ähnlich ist es ja auch beim Spitzensport.

Was du brauchst, um deine Ziele zu erreichen?

Ich erzähle jetzt vielleicht nichts Neues, aber die einfachsten Dinge sind nun mal die besten.
1. Setze dir ein konkretes Ziel zu einem gewissen Thema! Ob es sich um eine Trainingseinheit handelt, das Lernen an der Uni oder das Abgeben eines Projekts ist, ist grundsätzlich egal. Wichtig ist nur dabei sich ein Ziel zu setzen.

2. Visualisiere das bereits erreichte Ziel! Was kannst du sehen? Ist es ein Film oder ein Bild? Was hörst du und welche Gefühle kommen dir in den Sinn? Nimm alles wahr und genieße diesen Zustand einfach einmal! Tue also, als ob du das Ziel bereits erreicht hättest!

Dein 8-Punkte-Plan für deine Höchstleistung:

    • Selbstbewusst im Wettkampf
    • Spaß an der Herausforderung haben
    • Kühlen Kopf bewahren, wenn's drauf ankommt.




    3. Schau dir an, was du brauchst um dein Ziel zu erreichen. Benötigst du eventuell noch irgendwelche Skills, an die du noch nicht gedacht hast? Oder gibt es vielleicht jemanden, der ein ähnliches Ziel schon erreicht hat und von dem du dir einen guten Ratschlag holen kannst.
    Selbstverständlich ist es sinnvoll, auch einmal alleine loszugehen und selbst Fehler zu machen, um zu lernen, was funktioniert und was nicht. Aber warum solltest du dir einen neuen Pfad in den Urwald schlagen und dafür viel Zeit und Energie verbrauchen, wenn es vielleicht schon eine asphaltierte Straße durch den Dschungel geben sollte.

    4. Du kannst dir alles noch so gut vorstellen, noch so schön visualisieren, wie du willst, aber wer nicht aktiv wird , wird am Ende seine Ziele nicht erreichen können. Laotse sagt dazu:“ Im Beginnen ist Stärke,im Vollenden ist Kraft.“ Aus jedem erreichten Ziel, kannst du Kraft schöpfen, um dein nächstes Ziel zu erreichen.

    5. Deshalb gleich zu Nummer 5. Schaffe dir Zwischenstufen. Um die oberste Treppe zu erreichen, ist es sinnvoll, sich Zwischenziele zu setzen. Oder glaubst du, dass du innerhalb von 4 Wochen einen Marathon einfach so laufen kannst. Nein, eher nicht…ich lass mich da aber auch gerne eines Besseren belehren. Sinnvoll ist es, sich Zwischenziele zu setzen. Etwa: „Bis zu diesem und jenem Datum schaffe ich es so viel zu laufen, bis dann so viel.“

    6. Werde aktiv! Was, schon wieder? Nein, das ist kein Wiederholungsfehler, nur ohne das wird es einfach nicht gehen. Um ein Ziel zu erreichen, musst du dich bewegen, Motivation schöpfen und auch mal über deine Grenzen gehen.

    7. Gehe einmal einen eigenen Weg. Wenn du merkst, dass dir die Ratschläge von anderen einfach nicht helfen und dass dir die Dinge, die andere tun, nicht gelingen, suche einen anderen Weg. Aber das ist kein Aufruf gegen „Alles und Jeden“ vorzugehen, aber du spürst ohnehin, wenn sich etwas richtig anfühlt oder nicht.

    8. Stecke dir Ziele! Aber müssen diese unbedingt erreichbar sein? Ich habe eine Vision, wie ich 2016 eine Medaille bei den Olympischen Spielen gewinne. Das ist meine Vision. Das steht über allem, über jedem Ziel.

    9. Glaube daran, dass Erfolg Kopfsache ist und arbeite im mentalen Bereich. Viele Menschen vergessen, dass die mentale Leistungsfähigkeit oft genauso wichtig ist, wie die deines Körpers. Was unterscheidet den Sieger von jemandem, der noch nicht auf der obersten Treppe steht. Es ist, das Abrufen des Potentials. Und Ja! Das hat sehr viel mit Kopfsache zu tun.

    Ich hoffe, ich kann mit diesen 9 einfachen Schritten zu einem besseren Erreichen deiner Ziele beitragen und dir weiterhelfen, bei dem was du zum Erreichen deiner Ziele brauchst. Ich freue mich schon von deiner Erfolgsstory zu lesen.
    Bleib sportlich!

    Dein,

    unterschrift
    PS.: Erfolg ist Kopfsache!

     

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    12 Kommentare, sei der nächste!

    1. Danke Johannes, für die praktischen Tipps.
      Ja mit dem visualisieren lässt sich sehr viel erschaffen. Vorallem dieses unbeschreiblich starke Gefühl ein gestecktes Ziel zu erreichen. Dieses Gefühl wirkt dann als treibende Kraft, als Motor und ist dadurch auch gleich die innere Motivation sein gesteckte Ziel zu erreichen. Bei mir war es dieses einmalige Gefühl, dass eigene Buch in Händen zu halten. Doch ohne weitere Schritte, würde das Manuskript noch immer in der Lade liegen und die ersten Absagen der Verlage die es nicht in ihr Sortiment nahmen, hätten mich entmutigt.
      So stärkte jedoch das innere Gefühl die Antriebskraft und die Vision könnte in die Tat umgesetzt werden.
      Erreichen oder das Projekt scheitern lassen ist Kopfsache, da gebe ich dir vollkommen recht.
      Denn auch falls die Vision nicht genau 1:1 eintrifft, so steht eine andere Tür offen, die die Vision auf wunderbar andere Weise entstehen lässt.

      Danke für deine Worte, sie erinnern mich gerade wieder daran meine Vision näher heran zu zoomen 😉
      Liebe Grüße Nicole

    2. Hallo Johannes,

      „Wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen“, sagte Helmut Schmidt (dt. Politiker) einst. Er hat das nach eigener Aussage nicht ganz ernst gemeint und dem schließe ich mich an.

      Zielarbeit und Visionen sind wie du so schön schreibst wichtig. Du beschreibst auch den Weg zu einem starken Ziel/Vision sehr gut und nachvollziehbar.

      Wenn du jedoch all diese Stufen intensiv wie beschrieben erledigt hast solltest du aus meiner Sicht etwas zunächst Unverständliches tun: „Vergiss dein Ziel!“. Lass es los, lass es gehen, denn nur so kann es wirklich so in Erfüllung gehen, wie du es visualisiert hast.

      Wer zu starr und intensiv an seinen Zielen festhält bleibt oft weit hinter seinen wahren Möglichkeiten zurück. Meine Erfahrung. An etwas Selbstverständliches musst du nicht denken. Es ist Selbstverständlich.

      Herzliche Grüße
      Ralf

      1. Ich glaube ich weiß, was du meinst. Am Tag muss man alles abrufen können, dazu muss man alles loslassen und einfach wissen,, dass man gut trainiert hat.
        Eben deshalb sage ich sooft. Erfolg ist Kopfsache. Vertraue auf die eigenen Stärken.
        Meinst du das Ralf?

        1. Hallo Johannes,

          genau, wenn du dir sicher bist etwas zu erreichen brauchst du dich nicht mehr bewusst darum zu kümmern.

          Sicher ist sicher! Solange du noch dran rummachst, bist du dir auch noch nicht wirklich sicher!

          Erfolg ist definitiv auch Kopfsache.

          Ich kenne beispielsweise keinen einzigen Menschen, der ohne Kopf einen persönlichen Erfolg errungen hätte. 😉

          Herzliche Grüße
          Ralf

          1. Lieber Ralf,

            ich gebe dir da vollkommen recht. Im entscheidenden Moment muss man loslassen und sich sicher fühlen und auf seine instinktive Stärke vertrauen können. Das macht den Besten oder die Besten aus…
            Nur ist es bis dahin ein langer Weg.
            Ich persönlich freue mich schon auf John Grindes Trainer’s Training. Er ist ja ein absoluter Verfechter der unbewussten Kompetenz und des Flow-Gefühls, bei dem ja sich genau dieser Zustand einstellt.

    3. Pingback: Gregory Smith

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