Giving up is not an option

Heute lasse ich wieder andere Menschen zu Wort kommen, oder besser gesagt, heute erzähle ich dir unglaubliche Geschichten, die nur der Sport so schreiben kann.
Von unmöglichen Comebacks und großen Niederlagen, von Helden und Siegern berichte ich dir heute in meinem Blogartikel, der dir sicherlich nur einen Auszug aus einigen, wenigen, dieser „Giving up is not an option“ Geschichten liefern soll.

Ich freue mich darüber, wenn ihr mir von weiteren Comebacks in einem Kommentar berichtet und ihre Geschichte erzählst, weil „Giving up is not an option“ einfach so wahr ist.

giving up

1) Dario Cologna:

Der Schweizer geht als einer der erfolgreichsten  Schweizer Olmpioniken in die Geschichte ein.
Der 13te November geht als ein dunkler Tag  im Leben des Dario Cologna ein. Bei einer Jogging-Einheit stürzt der Langläufer, amtierender Olympiasieger, Weltmeister und Tour-de-Ski-Sieger und reißt sich die Bänder im Sprunggelenk.
Bis zu den Olympischen Spielen in Sotchi vergingen bange Wochen. Ein Wettlauf gegen die Zeit, bis wenige Tage vor dem ersten Rennen, hinkte Dario Cologna noch zum Training und zu den Ehrungen.  Später sagte er in einem Interview dazu, dass es eine sehr schwere Zeit für ihn gewesen sei, er jedoch immer an Olympia gedacht habe.
Bei seinem ersten Antritt in Sotchi schrieb der Schweizer dennoch Geschichte. Er gewann gleich bei seinem ersten Antritt über 30km die Goldmedaille.

2) Rafael Nadal:

Einer der größten Tennisspieler aller Zeiten, genannt „der Sandplatzkönig“, ob seiner unzähligen Siege im Roland Garros, sitzt vor einem Jahr in Mallorca und bangt um seine große Karriere. Das alles schon im noch jungen Alter von 26 Jahren.
Aber warum? Sein Tennis ist einzigartig, dynamisch und sehr athletisch. Verbraucht aber auf der anderen Seite sehr viel Energie, zu viel für den Körper des Spaniers.  Es geht ihm an die Substanz. Er muss monatelang aussetzen um seine ständigen Knieprobleme auszukurieren. Neun Monate später, ist er wieder völlig gesund und genesen. Wieder voller Freude, dass er es geschafft hatte, kam der Mallorquiner zurück und gewann drei seiner ersten fünf Turniere auf Anhieb.

3) Manchester United:

Die Bayern-Fans unter euch werden sich noch mit Schaudern an das Jahr 1999 erinnern. Bayern führt bis zur 90 . Minute in einem packenden Endspiel mit 1:0.
Drei Minuten lässt der Schiedsrichter im Camp Nou vor 90.000 Zuschauern nachspielen. Sheringham und Solskjaer drehen die Partie binnen drei Minuten, mit zwei Toren aus Eckbällen eines gewissen David Backham. Unglaublich, Einzigartig, nie dagewesen.

Dein 8-Punkte-Plan für deine Höchstleistung:

    • Selbstbewusst im Wettkampf
    • Spaß an der Herausforderung haben
    • Kühlen Kopf bewahren, wenn's drauf ankommt.




    Die Mannschaft von ManU glaubte weiterhin an das Unmögliche und schaffte die Wende im Spiel herbeizuführen, das „Wunder des Camp Nou“ war geboren. Was man daraus lernen kann? Erst wenn der Schiedsrichter abpfeift, ist das Spiel wirklich vorbei!

    4) Muhammed Ali:

    Er gilt als der vielleicht beste Boxer aller Zeiten, zumindest als der lauteste. Bekannt nicht nur durch seinen eigenartigen Boxstil, sondern auch durch seine „große Klappe“. Er wurde im zarten Alter von 22 Jahren Schwergewichtsweltmeister, nachdem ihm alle Experten eine K.O-Niederlage in der ersten Runde prophezeit hatten.
    Nach der Verweigerung seines Kriegsdienstes wurden dem kämpfenden Poet alle Titel aberkannt.
    7 Jahre nach seiner Verbannung, schaffte Muhamed Ali das Unglaubliche, indem er den amtierenden unbesiegten Schwergewichtsweltmeister George Foreman ausknockte. Dies schaffte er durch eine neuartige Taktik und seine andauernden Provokationen.
    Ali war nicht nur so stark, weil seine physischen und boxerischen Fähigkeiten exorbitant hoch waren, sondern auch weil er alle Facetten der Taktik ausnützte.

    5) Lance Armstrong:

    Auch wenn mich jetzt alle Doping-Gegner lynchen wollen, alle ehrlichen Sportler fragend anschauen und ich auf Unverständnis stoße, habe ich Lance Armstrong, den „Mister Tour de France“ in meine Liste der Top-Comebacks hineingenommen.
    Er hat gedopt, stimmt!
    Seine Leistungen auf dem Rad muss man trotzdem anerkennen, denn er hat großes geleistet.
    Bereits vor seine Krebserkrankung war der Texaner Weltmeister auf der Straße geworden. Drei Jahre danach erkrankte Lance Armstrong an Hodenkrebs. Er war während seiner Krankheit, dem Tod näher als der Heilung.
    In seiner Biographie schreibt Armstrong, dass sein einziges Ziel war nochmals auf dem Rad ein Rennen fahren zu können. Dieses Ziel ließ ihn die Kraft sammeln den Krebs zu besiegen und anschließend sieben Mal in Folge die härteste Rad-Rundfahrt der Welt, die Tour de France zu gewinnen.

    6) Hermann Maier:

    Der „Herminator“ ist wohl so etwas wie ein Stehauf-Männchen. Vor der eigentlichen Schikarriere arbeitete der gelernte Maurer auf der Baustelle und war aus allen ÖSV-Kadern gefallen. Mit seinem unbändigen Willen kämpfte sich Hermann Maier zurück, gewann alles, was es zu gewinnen gibt, stürzte in Nagano in der Abfahrt schwer, um dann doch noch im Super-G und im Riesentorlauf zu triumphieren.

    Das eigentliche „Rennen seines Lebens“ jedoch gewann der „Herminator“, als er sich von einem schweren Motorrad-Unfall zurückkämpfte und danach sogar noch Weltmeister im Riesentorlauf wurde. Er konnte nicht mehr ganz an seine Erfolge anschließen, dennoch grenzte schon seine bloße Anwesenheit im Starterfeld an ein Wunder, verlor er doch bei diesem Unfall fast sein Bein und spürt seit diesem Tag fast nichts.
    Seine mentale Stärke verhalf ihm zurückzukommen und nicht aufzugeben. Hermann Maier war sogar noch so stark, dass er Weltmeister im Riesentorlauf wurde und einige Weltcup-Siege und Podestplätze gewinnen konnte. Wer hatte ihm dies zugetraut? Niemand! Außer ihm selbst!

     

    7) Team Oracle:

    Der „America’s Cup“ ist so etwas, wie das Kitzbühl des Segels. Das Team, das als Erstes neun Fahrten gewinnt, geht als Sieger hervor und gewinnt die begehrte Trophäe. Nach einem Punkteabzug ging das Team Oracle mit -2 Punkten ins Rennen und lag zusätzlich nach neun Rennfahrten 1:8 hinter den Konkurrenten aus Neuseeland. Die Oracle-Crew startete eine fulminante Aufholjagd und gewann alle restlichen Wettfahrten. Sie gewann so schlussendlich verdient mit 9:8 Siegen. „Wir glaubten immer daran, dass wir es noch schaffen können“, sagte der erste Skipper nach dem Sieg in einem Interview. Also warum aufgeben?

     

    Bleib‘ sportlich!

    Dein,

    unterschrift

    PS: Erfolg ist Kopfsache!

    9 Kommentare, sei der nächste!

    1. Wo ein Wille da ein Weg und der feste Glaube an sich selbst kann ALLES bewegen.
      Das durfte ich selbst schon erleben.
      Es ist ein Wahnsinn, was man selbst alles auf die Beine stellen kann und welche ungeahnten Möglichkeiten sich dadurch ergeben!
      Danke für diese wunderbare Zusammenfassung 😉
      LG Nicole

    2. Hallo Johannes,

      Grad heut am eigenen Leib erlebt. Giving up is no option. Hab mich beim Halbmarathon in Berlin schon nach 2 km Bescheiden gefühlt. Das kleine Teufelchen auf der Schulter hat immer wieder versucht mich zum anhalten zu überreden, aber hat es ned geschafft. Musst mich zwar von der Zeit die ich laufen wollt verabschieden aber hatte eine genialen Tag bei traumhaften Wetter….vielleicht ein bisschen zu warm.
      Bin immer wieder überrascht welche Zwiegespräche man an solchenTagen an denen es im wettkampf nicht so läuft mit sich selbst führt.
      Immer mit nem Lächeln ins Ziel.
      Andi

      1. Zu diesen Zwiegegesprächen gibt es interessante Dinge von Bandler um eben diese zu vermeiden.
        Vll zeig ich euch die mal in einem Videocast, was hältst du davon?

        LG Johannes

    3. Ich finde das Teufelchen genauso wichtig, wie das Engelchen. Es sagt uns ja auch, dass man in sich gehen sollte, noch einmal genau überlegen, ob es auch wirklich passend und stimmig für einen ist. Daher sollte man es nicht verdrängen, sondern genau hinhören und überzeugen. Es kann mit der Zeit leichter fallen, es zu überzeugen, aber man sollte es nicht verdrängen. 😉

      Ich finde auch, dass der Glaube ein sehr wichtiger Aspekt ist, aber er ist nicht alles. Die Realität spielt ebenfalls eine sehr entscheidende Rolle. Beispiel: Ich kann glauben, ich wäre Mickey-Maus, in der Realität werde ich es niemals sein. (auch wenn man sich zu so ner Art Freak entwickelt, wird man als Mensch niemals die reale Mickey-Maus werden 😀 )

      Daher bin ich der Meinung, dass der richtige Mix die beste Lösung ist, eben die 4 Faktoren vom positiven Denken. 😉

      LG Kerstin

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