Mein Resümee

Artikel resumee

Aus Schluss…Alia acta est-Die Würfel sind gefallen. Diese Komödie in drei Akten ist Geschichte oder wie es Herr Trappatoni so schön sagen würde „The cat is in the sack“….

Heute möchte ich nach der ersten Artikelserie, die ich auf dem Sportmentalblog gestartet habe ein Resümee ziehen und die Antworten der Sportler und Sportlerinnen etwas reflektieren und zerpflügen. Warum ich das mache? Weil ich davon überzeugt bin, dass du damit die kompakte, zusammengefasste Info erhältst, die sich jeder von uns wünscht.

Falls du dich dennoch von den 27 Sportlern inspirieren lassen willst, habe ich dir hier die Artikel nochmals verlinkt:

1. Neun Spitzensportler im Schnelldurchlauf

2. Eine Erfolgsgeschichte setzt sich fort

3. Alle 9ne

Nochmals zur Info: Ich habe jedem und jeder dieselben drei Fragen gestellt und sie gebeten diese kurz und bündig zu beantworten.

Dein 8-Punkte-Plan für deine Höchstleistung:

    • Selbstbewusst im Wettkampf
    • Spaß an der Herausforderung haben
    • Kühlen Kopf bewahren, wenn's drauf ankommt.




    Hier sind nochmals die Fragen:

    1)Was ist dein persönliches Erfolgsrezept, um auf die oberste Treppe zu steigen?

    2)Für wie wichtig hältst du mentale Stärke für sportliche Höchstleistungen?

    3)Welche Mentalen Fähigkeit(en) erachtest du als die wichtigste(n) um im Sport seine Visionen Realität werden zu lassen.

     

    1) Das persönliche Erfolgskonzept erachten viele Sportler als eine Mischung aus Training, Spaß an der Tätigkeit, Konsequenz sowohl im Training als auch im privaten Leben und auch die eigenen Ziele vor Augen zu haben.
    Dass es keinen Erfolg ohne hartes Training geben kann, egal wie talentiert man ist, ist vielen Menschen bewusst, ich persönlich glaube aber, dass der Spaß an der Tätigkeit und damit das vollkommene Aufgehen in der spezifischen Sportart das eigentlich „Geheimrezept“ ist. Denn was man gerne macht, macht man meistens auch gut. Natürlich ist es auch enorm wichtig, die eigenen Ziele und Visionen zu kennen. Falls du noch nicht wissen solltest, wie du dir Ziele schnell, effektiv und einfach setzt, kann ich dir einen Tipp geben, die SMART-Formel. Ich habe einen Artikel darüber geschrieben: Being James Bond“.
    Was auch viele Sportler geantwortet haben und ich ebenso aus meiner Erfahrung heraus kenne, ist dass man sich sein persönliches Umfeld kreiert. Die Begleitpersonen und das Betreuerteam so zusammenzustellen, wie du das möchtest ist sicherlich der richtige Weg hinauf auf die oberste Treppe.
    Dies alles ist sicherlich ein Reifungsprozess und eine Frage der eigenen psychischen Stärke.

    2) Mentale Stärke zu erlangen- da lehne ich mich nicht zu weit aus dem Fenster- erachte ich als einen sehr großen und auch wichtigen Baustein für sportliche Höchstleistungen.
    Viele Sportler haben angegeben, dass sie ihre mentalen Fähigkeiten stetig verbessern müssen und diese auch im Training aber besonders im Wettkampf unbedingt notwendig sind, um alles aus sich herauszuholen und den Erfolg zu haben, den sie sich wünschen. Für viele ist es wichtig, aus Misserfolgen zu lernen und Feedback richtig einschätzen zu können sowie aus allem das Positive filtern zu können.
    Oft hört man ja: „Nur aus Niederlagen lernt man etwas,“ doch stimmt das denke ich nur, wenn man sich diesem Feedback nicht verschließt und die Sache, in diesem Moment die Niederlage, möglichst neutral einzuschätzen versucht. Was war gut, was war schlecht, was hätte ich besser machen können? Das sind die primären Fragen, die du dir stellen solltest.

    3) Die Antworten zur dritten Frage haben mich zwar nicht überrascht, ich fand aber die Spannweite der einzelnen Antworten für mich sowohl als Mentaltrainer als auch als Sportler sehr interessant.

    Neben dem unbändigen Willen alles aus sich herauszuholen und alles für den persönlichen Erfolg zu tun, gaben viele an, dass sie es als extrem wichtig empfinden, wenn sie im entscheidenden Moment einen Tunnelblick bilden und rundherum alles ausblenden können. Die volle Konzentration auf etwas lenken, bedeutet normalerweise auch komplett im Hier und Jetzt zu sein und an nichts anderes zu denken. Das impliziert meistens auch, dass du in diesem Moment auf alle deine Ressourcen zugreifen kannst, du bist also im Flow-Zustand. Die eigenen Ziele immer vor Augen zu haben, halten auch sehr viele Sportler für wichtig und dann, wenn es darauf ankommt einfach an sich und seine eigene Stärke zu glauben.

    Was ich bemerkt habe, was mir auch sehr geholfen hat, ist es, sich für eine Sache ganz bewusst zu entscheiden. Ich lasse mir dabei keinen Spielraum mehr für andere Dinge, sondern mache das zu 100%, mit allem was ich habe und vollem Einsatz. Also hop oder drop, alles oder nichts.

    Ich hoffe die Artikelserie konnte dich inspirieren und dir helfen, dich weiterzuentwickeln. Ich hoffe ebenso, dass für jeden etwas dabei war und du dich mit den Sportlern identifizieren konntest.

    Bleib sportlich!

    unterschrift

    PS.: Erfolg ist Kopfsache.

     

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