Mentale Stärke: 5 Tipps und Übungen um im Wettkampf mental stark zu sein

„Auch mentale Stärke muss man trainieren.“ –Michael Schmitz.

Mentale Stärke ist im Sport unglaublich wichtig. Sie entscheidet über Sieg und Niederlage und ob du mit einer Medaille nach Hause fährst oder traurig in der Ecke sitzt und dich fragst, warum genau du dies jetzt erleben musst.
Mentale Stärke ist aber trainierbar, das ist das Positive an der Sache. Ich habe dir deshalb in diesem Artikel 5 Tipps und Übungen zusammengestellt um im Wettkampf mental stark zu sein.

„Der Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ist der Unterschied zwischen Richtig tun und Fast-Richtig tun.“- Edward Simmons

Oft fehlt jedoch nicht viel. Oft ist es nur eine Kleinigkeit, die im Endeffekt dann viel ausmacht, sich aber in den Griff bekommen lässt.
Mentale Stärke muss man aber genauso trainieren. Es sollte wie normales Training auf deinem Trainingsplan stehen und du solltest dir, wenn du das für wichtig hältst auch Hilfe von außen suchen, etwa von einem Sportpsychologen oder einem Mentaltrainer, die mit dir Übungen und Techniken durchgehen können.

Ich habe dir in diesem Artikel 5 Techniken angeführt, die dir helfen werden deine mentale Stärke aufzubauen und dich vor allem im Wettkampf stark zu machen.

1. Setze dir ein konkretes Ziel

Sportler brauchen Ziele um zu wissen, wofür sie trainieren und weshalb sie sich quälen. Sie brauchen aber Ziele vor allem dazu, damit sie wissen worauf sie sich zubewegen und wohin sie wollen.
Erfolgreiche Sportler haben ein konkretes Ziel definiert, wissen genau was sie erreichen wollen.
Wenn du im Wettkampf mental stark sein möchtest solltest du dich fragen, was du erreichen möchtest und dir ein Minimalziel setzen und ein höheres Ziel, das du unbedingt erreichen willst, das aber nicht unrealistisch für dich zu erreichen ist.
Wenn du dir ein Ziel setzt, dass sowieso außerhalb deiner Reichweite liegt, wirkt sich das negativ auf deine mentale Stärke aus.

Dein 8-Punkte-Plan für deine Höchstleistung:

    • Selbstbewusst im Wettkampf
    • Spaß an der Herausforderung haben
    • Kühlen Kopf bewahren, wenn's drauf ankommt.




    Du wirkst merken, dass dir irgendeine Stimme sagt, dass du das sowieso nicht schaffen kannst und dass es so unrealistisch ist, wie wenn ein Radfahrer sagt auf 100 Meter gegen ein Formel 1 Auto gewinnen zu wollen.
    Wenn dir diese Gedanken in den Sinn kommen, frage diese Stimme was realistisch für sie ist und warum.

    Sprich dich mit dieser Stimme ab, um ein für dich adäquates Ziel zu finden, dass dir Spaß macht, dich aber gleichzeitig nicht überfordert.
    Es sollte aber trotzdem herausfordernd sein. Wenn du also schon einmal in einem Wettkampf 6ter geworden bist. Dann kannst du dir als Minimalziel für den nächsten Wettkampf ein Resultat unter den besten 8 setzen, die Top-3 als Ziel und den Turniersieg als Vision von dir erstellen.

    2. Denke in Lösungen

    Eine uralte Weisheit der Dakota-Indianer besagt:
    „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.“

    Wenn du erfolgreich im Wettkampf sein möchtest, musst du dir klar sein, dass Probleme auftreten können. Dein Gegner macht etwas gut, das Wetter spielt nicht ganz mit, du bist noch nicht so gut drauf wie du gerne wärst.
    Sportler, die wirklich erfolgreich sind, denken nicht in Problemen. Sie denken nicht daran, dass das Wetter nicht ihrem Lieblingswetter entspricht, dass der Gegner zu stark oder zu schnell für einen ist, die Strecke nicht gut ist, sie denken in Lösungen.

    Was bedeutet es in Lösungen zu denken?
    Du denkst nicht daran, wie gemein die Welt nicht zu dir ist, oder dass du sowieso verlieren wirst, du denkst in Lösungen, denkst daran wie du das auftretende Problem lösen könntest, oder wie du deine Fähigkeiten so einsetzen kannst, dass du das entweder im Rahmen halten kannst oder es umgehen kannst.

    Du musst aber das Problem nicht einmal immer lösen können, es kann schon reichen wenn du etwa dein System etwas adaptierst und so das Problem umgehst.
    Stell dir vor, du bist Fußballer und kommst einfach nicht an diesem Verteidiger vorbei. Denke dir nicht, dass du ihn mit keinem Trick umspielen kannst, sondern frage dich wie du es dennoch schaffen könntest. Es kann ja ein, dass du einfach einen Pass andeuten musst um ihn aus dem Konzept zu bringen.

    Mentale Stäke 5 Tipps und Übungen

    3. Konzentriere dich auf das Wesentliche

    „Glück und Erfolg liegt in der Konzentration auf das Wesentliche: beim Denken, Reden, Handeln und Essen.“ –Christian Bischoff

    Wenn du im Wettkampf gut abschneiden möchtest, frage dich nicht nur was du tun musst um dein Ziel zu erreichen sondern konzentriere dich auf das Wesentliche. Leistungssportler können eine Sache oft besser als andere, sie können den Fokus behalten und sich auf das Wesentliche konzentrieren.
    Das Wesentliche bedeutet, dass sie im Moment wirklich bei der einen Sache sind und nicht an die Zuschauer, das Ziel, die Familie, Freunde, Freundin oder Freund denken sondern hundert Prozent bei der Sache sind.

    Stell dir es so vor:
    Ich gebe dir die Aufgabe, dass du auf einer Brücke gehst, die einen Meter breit ist. Das ist für dich normalerweise überhaupt kein Problem, jeder kann geradeaus gehen und wird dabei keine Probleme haben. Du wirst sogar sagen, dass das genug Platz ist um zu zweit oder dritt nebeneinander zu gehen oder dass du nach Belieben herumspringen und –hopsen kannst, ohne auch nur Zweifel aufkommen zu lassen.

    Jetzt stell dir vor, diese Brücke ist nicht am Boden, sondern in 50 Metern Höhe über einer Schlucht, du bist nicht gesichert, Der Wind weht da oben etwas und die Brücke wackelt und knarrt vielleicht sogar. Sind wir ehrlich, selbst unter diesen Umständen und Einflüssen sollte es kein Problem sein auf dieser 1-Meter breiten Brücke locker zu gehen.
    Doch was passiert? Wir wissen, dass das Herunterfallen tödlich sein wird. Deshalb steigt die Angst in einem hoch. Die Einflüsse von außen tun ihr Restliches dazu und schon ist das Problem riesig.

    Genauso ist es beim Wettkampf. Sportler die, wir als Trainingsweltmeister normalerweise kennen, sind von diesem Phänomen befallen. Sobald es um etwas geht, wissen sie dass es links und rechts hinunter geht und sie fallen können.
    Die Spitzensportler wissen aber, dass sie sich auf das Wesentliche fokussieren müssen um wirklich weit vorne zu landen.

    4. Gefühle zur Lenkung

    Wie fühlst du dich während eines Wettkampfes? Gestresst, angespannt, nervös oder sicher, stark und zuversichtlich. Natürlich ist das nicht immer gleich, dennoch ist es doch so, dass wir eine gewissen Grundstimmung haben, Sportler diese auch beim Wettkampf ausleben.
    Wenn ich dir sage, dass es entscheidend für deinen Erfolg ist, wie du dich davor und während dessen fühlst wirst du sicherlich sagen, dass ich recht habe, das aber nichts neues, nichts weltbewegendes ist. Stimmt, wenn ich dir aber sage, dass du über deine Emotionen deinen Erfolg beeinflussen kannst, hört sich das sicherlich schon ganz anders für dich an. Du kannst über deine Gefühle, über deine Stimmung, deine Konzentration, deine Freude am Tun, deine Erfolge lenken.

    Sage dir immer, dass du ruhig und sicher bist, atme tief und langsam durch wenn du merkst, dass du etwas unruhig bist oder nicht fahrig bist. Das kann natürlich während des Wettkampfes vorkommen. Sage dir einfach „Ruhe, Fokus, Konzentration!“ und frage dich, was du tun musst um dein Ziel zu erreichen.

    5. Stell dich deinen Ängsten:

    Nur die wenigsten Sportler haben wirklich keine Angst. Ängste sind doch in unserer Welt etwas ganz normales, also warum sollten Sportler keine Angst haben.
    Nur sind die Ängste im Sport, besonders im Wettkampf unterschiedlich. Meistens haben wir Sportler Angst davor zu scheitern, nicht gut genug zu sein, unsere gesetzten Ziele nicht zu erreichen, auch wenn wir alles dafür opfern und es unbedingt wollen.

    Oft es ist jedoch nicht, dass du nicht gut genug bist, zu wenig trainierst, falsch trainierst oder mental einfach nicht stark bist, sondern oft ist es, dass du in entscheidenden Momenten es dir nicht selbst zutraust, wirklich Großes zu vollbringen und dein Ziel zu erreichen.

    Oft sind es nur wenige Gedanken, die dich dann doch noch Scheitern lassen, die dir in den wichtigsten Momenten auf einmal sagen, dass du es doch nicht schaffen wirst.
    Doch wie erschaffst du dir selbst positive Referenzerlebnisse, die dich daran glauben lassen, dass du die mentale Stärke besitzt diese schwierige Situation zu bestehen.

    Irgendwann ist der Zeitpunkt, dir selbst einzugestehen, dass deine Zeit jetzt gekommen ist und dass du dein Schicksal selbst in die Hand nehmen kannst und musst um dein Ziel jetzt erreichen zu können. Frage dich einfach, was dich gerade in diesem Moment daran hindert. Meistens ist es die Angst zu verlieren. Diese kannst du aber nur überwinden, wenn du alles riskierst.
    Falls dennoch Angst aufkommen sollte, sage zu dir selbst entweder „Stopp!“ oder wenn du willst, kannst du dir auch sagen, dass dir der Zufall jetzt genau diese Aufgabe gestellt hat, um dich zu beweisen und du diese Aufgabe bewältigen musst.

    Ich hoffe, diese 5 Tipps zur mentalen Stärke im Wettkampf machen dich erfolgreich und helfen dir den Nimbus des Trainingsweltmeisters abzulegen.

    Erfolg ist Kopfsache!

    Unterschrift

    PS.: „A man with no imagination has no wings.“-Muhhamed Ali

    Eine Sache noch am Ende:

    finales eBook Cover

    Mein eBook startet morgen, am 12 Juli auf Amazon. Es heißt „Der Motivationsguide für Fitnessanfänger und -abbrecher“ und zeigt dir die mentalen Motivationstechniken und -tricks der Spitzensportler!

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    4 Kommentare, sei der nächste!

    1. Ich finde deinen Blog und deine Tipps wirklich super !

      Ich fange gerade an mich mit diesem Thema zu beschäftigen hab mir jetzt auch dein Buch gekauft und bin schon sehr gespannt.

      Denn bisher trainiere ich zwar körperlich sehr gut aber mein Kopf spielt dann leider oft nicht so mit wie ich es gerne hätte

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