Olympische Spiele

Olympische Flagge

 

Das Olympia Special für die Olympischen Spiele

Das ist der erste Teil der Olympia-Serie. Ich finde es extrem spannend über die Olympische Spiele, die mentale Vorbereitung und die Belastungen, die die Spiele mit sich bringen zu bloggen. Die Olympischen Spiele sind etwas sehr spezielles, hier gibt es die größten Siege und die unglücklichsten Niederlagen, Sieg und Niederlage liegen nirgendwo so knapp beieinander wie bei den Olympischen Spielen

Richtig interessant wird es erst dann, wenn es bei Olympia darum geht, auf die oberste Treppe zu steigen, wenn es darum geht, eine Medaille um den Hals gehängt zu bekommen.

Auch wenn du kein Leistungssportler bist, kannst du sicherlich einiges aus der Artikel-Serie „Olympische Spiele“ für dich  mitnehmen.

Dein 8-Punkte-Plan für deine Höchstleistung:

    • Selbstbewusst im Wettkampf
    • Spaß an der Herausforderung haben
    • Kühlen Kopf bewahren, wenn's drauf ankommt.




    Erlebe auch du deinen Tag X.

    Mein erster Turniersieg

    Ich kann mich noch erinnern, als ich mein erstes Turnier im Fechten gewonnen habe. Es war ein österreichisches Ranglistenturnier mit internationaler Beteiligung.

    Ich weiß es noch so genau, weil dieses Turnier damals in meiner Heimatstadt Krems stattfand und ich von Gefecht zu Gefecht immer weniger von meiner Umgebung mitbekommen habe. Ich habe die Zuschauer nicht mehr bemerkt, die Tipps meines Vaters nur noch ein wenig wahrgenommen, die Trefferanzeigen nur noch peripher gesehen und die Stimme des Kampfrichters nur noch in meinem Unterbewusstsein gehört.

    (Genauer erzähle ich diese Geschichte gerne bei Seminaren!)

    Flow-Effekt

    Was ich damals während dieses Turniers empfand, nennt man in der Sportpsychologie und im Mentaltraining den „Flow-Zustand“, einen Zustand der vollkommenen Fokussiertheit und des absoluten Aufgehens in der Tätigkeit.

    Den Zustand des vollkommenen Glücks, ohne Angst, ohne Zweifel und ohne negative Gedanken. Man ist einfach komplett beim Tun und komplett im Hier und Jetzt.

    Diesen Zustand gilt es auch bei den Olympischen Spielen zu erreichen. Dieser Zustand ist es, der Sieger siegen lässt und dem Sportler hilft, auf der obersten Treppe zu stehen.

    Sportmentalblog

    Doch was braucht ein Sportler bei  den Olympischen Spielen?

    Was sollte er/sie während den Spielen machen beziehungsweise was unterlassen?

    Wie soll er/sie sich vorbereiten?

     

    1)   Die Stimmung

    Die Stimmung während solcher Großveranstaltungen ist speziell, sehr speziell. Überall sind Menschen, jeder versucht das Maximum aus sich herauszuholen, jeder möchte das Beste geben, hat sich gut vorbereitet, doch nur wenigen ist es wirklich vergönnt, ganz oben zu stehen.  Es knistert überall, überall ist die Spannung zum Greifen nahe, Sieg und Niederlage liegen sehr knapp beieinander, man hört Jubelschreie auf der einen und sieht Tränen der Traurigkeit auf der anderen Seite.

    Damit gilt es, fertig zu werden. Erstes Ziel muss es sein, mit dieser Stimmung umgehen zu lernen und das Ganze erst als einzigartige Erfahrung zu verarbeiten.

    2)   Das Mindset

    „Das ist nur ein Wettkampf, wie jeder andere“, hörte ich in den letzten Tagen viele Sportler sagen. Doch stimmt das wirklich? Ist es ein Wettkampf wie jeder andere? Nein, ist es nicht! Wer sagt, dass er das ist, belügt sich selbst. Am besten finde ich, wenn man sich auf dieses Ereignis ganz bewusst einstellt und es als das erachtet was es ist, eine Veranstaltung, auf die man Jahre hingearbeitet hat, für die man viel geopfert und alles gegeben hat. Das bedeutet aber nicht, dass man vor dem eigentlichen Bewerb Angst haben sollte, warum auch?

    3)   Das Wissen

    Jeder sollte das Wissen haben, dass er sich gut vorbereitet hat, wirklich gut vorbereitet hat. Ich kenne viele Sportler und jeder, wirklich jeder bereitet sich auf die Olympischen Spiele so akribisch vor, wie auf kein anderes Ereignis.

    Wenn man sich also perfekt darauf vorbereitet hat, wovor sollte man dann Angst haben?

    4)   Die Rituale

    Rituale sind in solchen extremen Stresssituationen ungemein wichtig. Jeder Sportler sowie auch jeder Mensch sollte sich Rituale erschaffen, die ihn in einen gewissen Gefühlszustand versetzen. Eigentlich sind Rituale nichts anderes als Anker, starke Anker, auf die man vertrauen kann.
    Wichtig ist dabei, die Anker beim Training einzuüben und zu festigen, beim Wettkampf auszuprobieren und ebenfalls zu üben. Von nichts, kommt auch nichts. Nur dann können Rituale auch in extremen Stresssituationen ebenfalls ein helfender Anker sein. Und eine Stresssituation sind die Olympischen Spiele allemal.

    5)    Loslassen

    Dein Tag X ist gekommen, du stehst bereit, es geht los, aber du fühlst dich gar nicht so bereit und willst eigentlich gar nicht so recht.
    Am Tag X gibt es nur ein einziges Ziel, in den Flow-Zustand zu kommen und einfach den ganzen Ballast abzuwerfen. Das Wichtigste dabei ist es, loszulassen und einfach alles zu geben. „Wer alles gibt, hat sich nichts vorzuwerfen“, sagt Dirk Nowitzki dazu.
    Es geht darum, die eigenen Ängste beiseite zu lassen, sein Bestes zu geben, den Bewerb als persönliche Herausforderung zu nehmen und einfach Spaß daran zu haben.
    Gerade bei den Olympischen Spielen, wenn es um alles geht, wenn der Trubel immens ist, muss der Sportler loslassen können.

    6)   Und dann nur noch: „VOLLE ATTACKE“

    Bei Olympia geht es natürlich um einiges. Das ist klar und auch nicht zu verleugnen. Meistens gewinnt der, der sich etwas zutraut, der sich traut, selbst das Zepter zu übernehmen und alles auf eine Karte zu setzen, der, der einen Ausfall riskiert, weil er weiß, dass es ohne Risiko einfach nicht geht.

    Bleib sportlich!

    Dein,

    unterschrift

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