Sportmentaltraining: die geheimen Top-10 Übungen für Sportler

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Sportler sind immer auf der Suche danach, sich zu verbessern und das Maximum herauszuholen. Genau das ist es doch, was einen erfolgreichen Menschen ausmacht. Sie wollen immer mehr, wollen weiter, höher, schneller, wollen siegen, ganz oben auf der Treppe stehen, die eigenen Grenzen durchbrechen.

Natürlich ist das nicht immer gut, kann das doch auch schnell zu einem sehr hohen Druck führen doch grundsätzlich ist das Ziel sich nicht mit dem Durchschnitt zufrieden zu geben und nach einer persönlichen Weiterentwicklung zu suchen immens wichtig.

Ich bearbeite gerade den Artikel das dritte Mal und habe mich jetzt endgültig dazu entscheiden den Artikel auf zwei Teile aufzuteilen, weil ich glaube, dass ich dir sonst zu viel Input in kurzer Zeit liefere und ich doch will, dass du diese Übungen aus dem Mentaltraining umsetzen kannst.

Ich habe dir meine persönlichen Top-10 Übungen für Sportler aus dem Sportmentaltraining deshalb jetzt so aufgestellt, weil ich glaube, dass genau das ist, woran es sooft scheitert. Es ist nicht der fehlende Einsatz, oder ein Mangel an Mut, dass junge Athleten eine große Karriere versagt, es ist nicht mangelnde Motivation, die so viele bis jetzt noch von ihrem persönlichen Leistungspotential als Hobbysportler abgehalten hat, sondern es ist vor allem das Verzichten auf die mentale Komponente und auf die Übungen aus dem Mentaltraining und Sportmentaltraining.

Dein 8-Punkte-Plan für deine Höchstleistung:

    • Selbstbewusst im Wettkampf
    • Spaß an der Herausforderung haben
    • Kühlen Kopf bewahren, wenn's drauf ankommt.




    Die Übungen sind einfach, versprochen, sind schnell umzusetzen und du brauchst nicht viel Zeit. Vor allem ist es aber so, dass du diese auch einmal schnell dazwischen, also in den Alltag integrieren kannst und dich nicht dafür eine Stunde hinsetzen musst.

    Doch was hat dich bis jetzt davon abgehalten dich mit Mentaltraining und Sportmentaltraining und den Übungen zu beschäftigen?

    Oft habe ich das Gefühl, dass Menschen davon ausgehen, dass Mentaltrainig nicht dazugehört und sie sich nicht mit den Übungen beschäftigen müssen, doch dieser Irrtum lässt sie Umwege gehen, langsamere Entwicklungsschritte vollziehen oder sie sogar scheitern und das wünsche ich mir nicht für dich.

    1. Ziele setzen

    Vielleicht sind Ziele und Zielsetzung das Thema über das ich am meisten schrieb und vielleicht auch immer wieder schreiben werde, jedoch irgendwie ist es trotzdem immer so, dass Sportler sich Ziele setzen müssen. Egal wie groß das Ziel auch sein möge um erfolgreich zu sein, darfst du dich nicht von deinem Weg abbringen lassen und musst dich komplett auf deine Ziele fokussieren können.

    Doch warum sollst du dir überhaupt Ziele setzen? Was bringt es dir?

    Du weißt einfach wofür du trainierst und weshalb du das machst, was du auch tust. Wir alles wissen, dass wir gewisse Dinge hintenanstellen müssen, wenn du in einer Sache wirklich gut oder sehr gut sein möchtest.
    Doch wenn du dir Ziele setzt und du dann weißt, was du brauchst um diese Ziele zu erreichen, dann wirst du sie auch erreichen.

    Die einfachste Methode, sich Ziele zu setzen ist die SMART-Formel. Ich habe sie schon öfter erwähnt und auch einen umfangreichen Artikel zu verfasst, der „SMART wie James Bond“ heißt.
    Ich möchte dir nur eines sagen, ohne ein Ziel weißt du einfach nicht wo du hinwillst und kannst deshalb auch nicht überlegen, was du dazu brauchst.

    2. Endlich mit der Veränderung beginnen

    Nur zu oft, habe ich Leistungs- und Hobbysportler kennen gelernt, die eigentlich wüssten was sie zu tun hätten um voran zu kommen oder um sich weiterzuentwickeln. Die Betonung liegt auf eigentlich, denn nur zu oft lassen sich genau diese wieder davon abhalten loszulegen und endlich damit zu starten.
    Doch warum hast du noch nicht damit begonnen?

    Frage dich diese Fragen, um sicher zu gehen an was es bis jetzt gescheitert hat:

    1. Was hindert mich an der Umsetzung meines Planes, meines Vorhabens?
    Ist es Angst, Unwissenheit, Habe ich Angst vor dem Erfolg oder Misserfolg?

    2. Was muss sich ändern damit ich endlich anfange und es umsetze?
    (Brauche ich einen Arschtritt, mehr Wissen, einen Helfer von außen?

    3. Was fehlt mir noch damit ich mein Vorhaben, meinen Plan endlich umsetze?
    (Selbstbewusstsein, mehr Training, eine bessere Ausrüstung)

    4. Woher weiß ich dann, dass ich es erreicht habe?
    (Das hat natürlich auch mit Zielsetzung zu tun, klar. Ohne einem fest definierten Ziel weißt du nicht, ob du und wann du es erreicht hast)

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    3. Lerne dich zu aktivieren

    Aktivierung ist ein wichtiger Punkt im Mentaltraining. Besonders, wenn es darum geht zu einem gewissen Zeitpunkt ein das Potential abrufen zu können. Das geht natürlich nicht einfach so. Auch das musst du trainieren.
    Frage dich zuerst, wie du dich fühlst, wenn du dein volles Potential etwa im Wettkampf, im Spiel oder während des Wettkampfes abrufen kannst. Bist du ruhig, oder energetisch? Bist du locker oder bist du fokussiert?

    Versetze dich genau in dieses Gefühl. Du kannst dir, falls es dir damit leichter geht, eine gewisse Situation aus deiner Vergangenheit nochmals in Erinnerung rufen und nochmals nacherleben.
    Falls du dennoch einmal mehr Aktivität benötigst, dich etwas schlaff fühlst und es dir an Konzentration mangelt, kannst du diese einfach Methode benutzen, die Zählmethode.
    Kennst du den Silvester in New York? Die haben eine große Kugel installiert, die die letzten 10 Sekunden, pro Sekunde etwas herunterfährt und bei Jahreswechsel unten ankommt.

    So ähnlich machen wir beide diese Übung:

    Stell dir eine Kugel vor deinem inneren Auge vor. Und beginne von 10 bis 0 zu zählen. Bei jeder Zahl fährt die Kugel einen Schritt nach oben, kommt immer höher hinauf, wird immer leuchtender und heller, bis sie bei 10 angekommen ist. Du wirst sehen, dass du dich um vieles aktivierter fühlen wirst als zuvor und nun ein höheres Leistungsniveau haben wirst.
    Für mich ist das eine der einfachsten und effektivsten Übungen im Mentaltraining, die es gibt und gehört definitiv in die Top-10 der Übungen für Sportler hinein.

    4. Die Macht einer positiver Grundeinstellung

    Das ist ja klar, wirst du jetzt sagen, doch ist es das wirklich so? Ist es wirklich so klar oder möglicherweise das Schwierigste das es gibt. Wer ist schon immer positiv wirst du zurecht sagen, es gibt niemanden der immer positiv denkt. Da stimme ich dir zu, das geht auch wahrscheinlich gar nicht, aber ich spreche von einer grundsätzlichen Entscheidung, denn Erfolg und Glück sind bewusste Entscheidungen von dir.
    Trotzdem konnte ich es nicht lassen dir eine Übung aus dem Mentaltraining für Sportler herauszusuchen, die dir dabei helfen wird auch bei Niederlagen und Misserfolgen weiterzumachen und dich nicht aufgeben lässt.

    Es handelt sich um positive Affirmationen und die Arbeit damit. Eine Affirmation ist ein kurzer Satz, der dich dabei unterstützt etwas zu tun, zu unterlassen oder dir hilft dich wieder an etwas zu erinnern.
    Eine solche könnte zum Beispiel lauten „Im Wettkampf bin ich fokussiert und konzentriert“ oder „Ich habe Spaß im Training“ oder „Ich denke positiv.“

    Genau eine solche Affirmation solltest du dir für dich überlegen und niederschreiben.
    Sie sollte kurz gehalten sein, in der ich Form geschrieben werden und in der Gegenwartsform niedergeschrieben werden.
    Unter uns: Das ist wahrscheinlich die effektivste Übung, die es im Mentaltraining überhaupt gibt! Ich kann sie dir nur ans Herz legen.

    5. Einen Stopp einlegen

    Stell dir vor, du bist auf einem Wettkampf und denkst dir nur immer wie du das nur schaffen sollst. Dich eigentlich ist das überhaupt kein Problem, denn ich zeige dir die Übung des Gedankenstopps.
    Sobald du das nächste Mal merken solltest, dass du in eine negative Stimmung verfällst. Stelle dir schnell eine Stopp-Tafel vor und sage dir selbst „Stopp!“.

    Ob du das laut oder leise tun möchtest, ist nicht wichtig. Du wirst sehen, dass dir diese Übung sehr schnell helfen wird.

    So das waren sie, die ersten fünf Übungen aus meiner Artikelserie „Die 10 besten Übungen aus dem Mentaltraining für Sportler.“ Nächste Woche präsentiere ich dir weitere 5 Übungen, die dir auch sicherlich helfen werden.

    Bis dahin wünsche ich dir viel Spaß damit. Ich hoffe, sie können dir helfen. Schreibe mir doch welche Übung dir besonders hilft und bei welcher du noch Schwierigkeiten hast in einem Kommentar oder als Nachricht direkt an mich.

    Erfolg ist Kopfsache!

    Dein,

    Unterschrift

    PS.: „Ein Mensch ohne Vorstellungskraft hat keine Flügel.“- Muhammed Ali

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