Sportmentaltraining- kein Eso-Shit

Sportmentaltraining-kein Eso-Shit

Mentaltraining oder nicht Mentaltraining, das ist nicht die Frage.
-frei nach Hamlet

 
Was Sportmentaltraining eigentlich ist, kann dir keiner so genau sagen.
Genauso viele Methoden, die man einsetzen kann, genauso viele Definitionen und Vorstellung gibt es davon was Sportmentaltraining ist.
 
Ich kann mich noch erinnern, wie ich zum ersten Mal in einem Mentaltrainings-Seminar saß. Das war total eigenartig für mich.
 
Das kann ich dir gleich sagen, die Dinge schienen mir damals ja vielleicht ganz praktikabel gewesen zu sein, doch irgendwie war das alles zu sehr Eso für mich.
 
Es war nicht greifbar, was Mentaltraining ist und wie es wirkt.
Ich hörte etwas vom Gesetz der Anziehung und dachte mir nur „So ein Scheiß. Die channeln da mit irgendwas. Da kann ich gleich in die Kirche gehen.“
 
Danach noch eine systemische Aufstellung. Dabei geht man davon aus, dass es um die Erde ein elektromagnetisches Feld aus Information gibt, auf das man zugreifen kann. Ehrlich? Für mich klang das wie eine Geschichte aus 1001-Nacht.
 
Ich war überzeugt, Mentaltraining ist nichts für mich, das ist etwas für Spinner, für Verrückte oder Menschen, die so deprimiert sind, dass sie wirklich an so einen Schwachsinn glauben.
 
Sportmentaltraining und Mentaltraining
 

Meine erste Erfahrung:

Das waren meine ersten Erfahrungen mit Eso-Mentaltraining. Ich war überzeugt, ich wäre bei den Woodoo-Priestern oder Zeugen Jehovas gelandet und nicht bei einer Gruppe von Menschen, die mehr aus sich machen wollen, die ihr Leben verändern wollen oder die auf die oberste Treppe steigen wollen.
 
Nein, Mentaltraining ist Schwachsinn und damit basta.
 
„Das brauche ich nicht.“
 
Einige Wochen später las ich aber in einer Zeitung einen Leitartikel, der sich über einige Seiten erstreckte.
Für den Artikel wurden erfolgreiche Sportler von Gerhard Berger, Thomas Morgenstern bis hin zu Hermann Maier interviewt, die allesamt angaben, mental zu trainieren, sich so auf den Wettkampf vorzubereiten und so das Beste aus sich herausholen konnten.
 
Ich war überrascht!
 
Entsetzt!
 
Diese erfolgreichen Sportler machten also Mentaltraining. Da musste es doch etwas anderes geben, als diesen Eso-Shit!
 

Was ist Mentales Training

„Im Mentalen Training handelt es sich in der Regel um die Möglichkeit Leistungen zu verbessern, beziehungsweise vorhandene Ressourcen vollständig im richtigen Moment abrufen zu können. Dies findet zum großen Teil durch das Vorstellen von Abläufen innerhalb eines Entspannungszustandes statt.“ (vgl. Meyer 2011, 54)
 
Normalerweise so Eberspächer beläuft es sich dabei auf das Vorstellen einer sportlichen Handlung ohne deren gleichzeitige praktische Ausführung. (vgl. Eberspächer 2008)
Es geht also darum, dass Mentaltraining eine Sammlung an planmäßigen, visualisierten Techniken ist, die in unserem Fall dem Sportler helfen sein Bestes im Wettkampf abrufen zu können, ohne dabei dir Tätigkeit wirklich auszuführen sondern sich in einem Entspannungszustand zu befinden.
 
Das ist so der ursprüngliche Gedanke hinter Sportmentaltraining. Es ging am Anfang darum Technik einzuüben und so die Leistung des Sportlers zu verbessern.
Mit der Zeit wurde Mentaltraining, durch andere Interventionstechniken erweitern. Interventionstechniken unterstützen Sportler Blockaden und Probleme zu lösen und bieten ihnen Lösungsvorschläge an.
 
Olympische Flagge
 

Was für dich bei Mentaltraining im Vordergrund stehen sollte:

Erfolg ist nicht etwas, das einfach passiert – Erfolg wird erlernt, Erfolg wird trainiert.
– George Halas

 
Bei den Olympischen Spielen 76` dominierten Sportler der Sowjetunion und Ost-Deutschlands ihre Gegner nach Belieben.
 
Sie waren besser vorbereitet, stärker und selbstsicherer. Die Sportler waren so überlegen, dass viele Sportler anderer Nationen davon ausgingen, sie müssten gedopt gewesen sein.
 
Noch in diesem Jahr aber wurde publik, dass Spitzensportler der UdSSR und Ost-Deutschlands anders trainierten. Sie griffen nicht nur auf moderne Sportwissenschaft zurück sondern bedienten sich auch Mentalem Training.
 
Forschungen stellten schnell fest, dass sich Körperfunktionen mit Sportmentaltraining beeinflussen ließen.
 
Es wurde festgestellt, dass Mentales Training positiv auf den Hormonhaushalt auswirkte, dass die Regenerationszeit abnahm, der Endorphin-Spiegel stieg.
 
Negative Emotionen wie Stress, Selbstzweifel, Ärger, Eifersucht oder Sorgen senken diese Werte beträchtlich.
 
Die Sowjets hatten den Flow-Zustand entdeckt.
 
Alles was nicht wichtig ist tritt in den Hintergrund, du bist voll fokussiert, aber nicht verkrampft, du bist locker, voller Energie, du fühlst dich stark und schon vor dem eigentlichen Wettkampf siegessicher.
 
Bei Interviews des Psychologen Mihaly Csikszentmihalyi, der den Flow-Zustand untersuchte, schworen Boxer ihre Fäuste würden von selbst zuschlagen und ihre Körper den Schlägen des Gegners einfach so ausweichen können, Tennisspieler erzählten davon, dass sie nur den Ball sehen würden und dieser dann jedes Mal genau dort hingehen würde, wo der Gegner ihn nicht mehr erreichen würde.
Fechter erzählten, dass sie instinktiv die richtige Parade und den richtigen Angriff wählten um den Gegner zu treffen.
 
Für die Athleten fühlte es sich an, als würden sie gelenkt werden, ohne viel nachdenken zu müssen und einfach tun.
 
Und genau so war es auch. Sie nutzten die Macht ihres Unterbewusstseins. Sie nutzten ihre mentale Stärke.
 

Dein 8-Punkte-Plan für deine Höchstleistung:

    • Selbstbewusst im Wettkampf
    • Spaß an der Herausforderung haben
    • Kühlen Kopf bewahren, wenn's drauf ankommt.




    Mentaltraining- Kein Selbstfindungsguru-Mist!

    Du hast ein Bild vor dir, mit einem Mann mit langem Bart, der eine Kutte trägt und mit dir irgendwelche Atemübungen macht?
     
    Okay, ich gebe zu Atemübungen kann man im Mentaltrainig machen, aber es gibt so viel mehr, so viele andere Dinge, mit denen du dich beschäftigen kannst, sollst, ja musst, wenn du auf die oberste Treppe kommen willst.
     
    Wir können uns mit dem Aufbau von Selbstbewusstsein, mit der Programmierung deines Unterbewusstseins, mit deiner Einstellung während eines Wettkampfes, mit deiner Motivation jedes Training Vollgas zu geben, mit Affirmationen und Visualisieren arbeiten.
     
    Also keine Sorge, kein Eso-Shit, kein Channeln, keine Engel, mit denen du reden musst, kein Ying-Yang, keine Tierkreiszeichen oder Astrologie.
     

    Ich bin nicht dein Esoterik-Guru!

    Gott, behüte. Das bin ich wirklich nicht und möchte ich auch nicht sein. Mir geht es darum, dass ich dir Lösungsansätze und Techniken aus dem Sportmentaltraining und dem High Performance Coaching mit auf den Weg gebe und dich dabei unterstütze auf die oberste Treppe zu steigen, ohne dabei auf Eso-Guru zu machen und dich in ayurvedischen Klamotten mit langem Bart und einem roten Punkt zwischen den Augen mit „Namasthé“ zu begrüßen.
     
    Das ist wirklich nicht mein Ding.
     
    Ich will dich dabei unterstützen, deine Träume zu verwirklichen.
     
    Ich möchte nicht dein Guru sein!
     
    Ich will dein Mentalcoach sein!
     
    Ich bin selbst Sportler, ein Mensch mit eigenen Ansichten, vielleicht kann ich dir mit meinen Artikeln weiterhelfen, vielleicht spreche ich genau deine Sprache, vielleicht helfen dir meine Tipps….
    …es kann aber auch sein, dass ich noch nicht deine Stimme getroffen habe, noch nicht tief genug gehe, noch nicht die Themen anschneide, die dich so sehr interessieren oder gewisse Fragen von dir noch nicht beantwortet habe.
     
    In diesem Fall bitte schreibe mir. Schicke mir eine Mail, oder schreibe mir hier einen Kommentar unter den Beitrag!

    Dein,
    Unterschrift

     Muhammed Ali

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