Sportmentaltraining: Teil 2 der 10 besten Übungen im Sportmentaltraining

Willkommen zu Runde zwei der Artikelserie „Sportmentaltraining: Die besten 10 Übungen für Sportler“

…und da ist der GONG!!!

Ich habe dir im verletzen Artikel die ersten fünf genannt Übungen gezeigt. Ich hatte ursprünglich vor, den Artikel in einem zu verfassen aber habe gemerkt, dass es einfach zu viel ist, wenn der Artikel 3000 Wörter hat.
Mir kommt vor, dass du dann weniger davon profitierst, weil es einfach zu lange ist.

Ich habe mich deshalb zu diesem Schritt entschieden. Im ersten Teil dieser Artikelserie habe ich dir gezeigt, was du neben dem Setzen eines Ziel noch so alles brauchst um im Sport erfolgreich zu sein und welche Techniken im Sportmentaltraining wirklich funktionieren und welche nicht.

Wer bist du?

Die wichtigste Frage, die ich dir vorab stellen möchte ist du die dich auch zum Denken anregen sollte lautet „Wer bin ich?“.

Das hat natürlich auch mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun, klar, ich möchte aber mehr über dich erfahren, weil ich glaube, dass das wichtig für mich und auch für dich ist. Welche Sportart machst, du, welche Leistungsstufe bist du, welche Dinge hindern doch noch beim Wettkampf, welche Erfahrungen hast du mit Sportmentaltraining und wie oft trainierst du allgemein.

Schick mir doch eine Mail oder schreibe mir einen Kommentar! Ich wäre dir wirklich sehr dankbar dafür!!!

Dein 8-Punkte-Plan für deine Höchstleistung:

    • Selbstbewusst im Wettkampf
    • Spaß an der Herausforderung haben
    • Kühlen Kopf bewahren, wenn's drauf ankommt.




    Ich muss dir ehrlich etwas gestehen, ich habe vom Gefühl her das Ziel des Sportmentalblogs verfehlt. Ich wollte Leistungssportler darin unterstützen ihren Weg auf die oberste Treppe zu gehen und Hobbysportler zeigen, dass sie nicht als „Couch-Potatoe“ enden müssen.

    Ich glaube, aber dass das beides einfach nicht geht, weil jeder dieser zwei Gruppen ganz anderes Wissen benötigt, ganz andere Themen hat, die ihn interessieren und einfach ganz anders denkt.

    Ich werde deshalb im Relaunch etwas verändern. Ich werde primär für Leistungssportler schrieben, ab und an einen Artikel für Hobbyathleten einfließen lassen und diese dann in einem Blog im Blog bündeln.
    Auch das Design wird sich wandeln, aber mehr später. Zurück zum eigentlichen Inhalt!!!

    Ich habe die Frage „Wer bist du?“ ganz bewusst zu Beginn gestellt, weil ich glaube, dass die Überleitung einfach so passt 😉

    1. Selbsteinschätzung

    Eine gesunde Selbsteinschätzung ist wichtig im Sport und extrem wichtig für Sportmentaltraining. Die Fähigkeit zu reflektieren eine Gabe, die dir den Weg ebnen kann und dich vor Rückschlägen bewahrt.

    Es geht dabei aber nicht nur darum deine jetzige Situation zu überdenken, sondern auch darum, dass du dich fragst, wo deine Stärken sind, wo deine Schwächen sind, was du besonders gut kannst, was könnte später vielleicht zu einer Waffe von dir werden, woran kannst du noch arbeiten und woran musst du noch arbeiten.

    Nimm dir einfach einen Stift und einen Zettel in die Hand und beantworte die Fragen ehrlich. Es geht nicht darum, dich besser und stärker dazustellen als du bist, aber auch nicht deine Talente zu schmälern.

    Ich habe dir deshalb nochmals die Fragen zusammengestellt, die du beantworten solltest. Das sollte eine der ersten Schritte im Sportmentaltraining sein:

    Frage 1: Was sind meine Stärken im Sport?

    Frage 2: Wo habe ich noch Schwächen?

    Frage 3: Was kann zu einer Stärke im Sport werden?

    Frage 4: Was kann ich besser als alle anderen?

    Frage 5: Gibt es jemanden der mir dabei helfen kann mich in den Bereichen zu verbessern und wenn ja wo finde ich diese Person?

    Frage 6: In welchen Bereichen greife ich vielleicht auf jemanden zurück wie etwa einen Mentaltrainer zurück?

    2. Autosuggestion

    Was bedeutet Autosuggestion und wie kannst du es einsetzen? Autosuggestion bedeutet nichts anderes als Selbstprogrammierung. Du hast sicherlich schon oft von Sportler in Interviews gesagt gehört, dass sie sich gut zu geredet haben. So einfach ist es, das ist Autosuggestion. Im ersten Artikel habe ich dir, gezeigt wie du „STOPP“ benutzen kannst, auch das ist nichts anderes als Autosuggestion.

    Als Sportler kannst du aber einen Schritt weiter machen. Sprich mit dir selbst, gib dir selbst Tipps, rede dir selbst gut wenn es nicht so im Wettkampf oder im Training läuft und lobe dich für gute Aktionen, gute Zeiten oder ein besondere Momente.
    Als Sportler kannst du dich mit Autosuggestion selbst leiten, dich selbst coachen. Das braucht aber nicht nur ein hohes Maß an Disziplin sondern auch dir auch Wohlwollen gegen über dir selbst. Ich sage dir gleich, dass es nicht sofort funktionieren wird aber mit ein bisschen Mentaltraining klappt das schon.

    3. Planung

    Mentaltraining ist ähnlich wie ein normales Training. Natürlich führst du es zum großen Teil nicht mit deinem Körper durch, es ist nicht anstrengend, obwohl ich das schon wieder hinterfragen würde, es ist durchaus anspruchsvoll, aber eine Sache ist ident zum normalen Training, die Planung.

    Ich bin als Sportler der eine grundsätzliche Struktur braucht, aber gerne die Freiheit hat, sich selbst zu verwirklichen und selbst aktiv am Trainingsprozess teilzunehmen und selbst daran zu schrauben.
    Es gibt aber natürlich auch Sportler, die ein Gerüst brauchen, das sie stützt, wenn sie nach oben auf das oberste Treppchen steigen. Das ist weder gut noch schlecht, das musst du für dich selbst entscheiden.

    Auch Mentaltraining gehört genauso wie Training, Regenration, Analyse in deinen Alltag geplant. Oft reicht es schon, wenn du schreibst, dass du dieses oder jenes, oder eine Gewisse Übung zum Beispiel drei Mal die Woche durchziehst oder wenn du sagst, dass du immer diese Übung vor jedem Training machst.
    Aber auch Mentaltraining braucht eine gewisse Vorlaufzeit, um zu funktionieren.

    Planung kann auch gut für dich sein, wenn du dazu neigst, dass du alles so wie ich eben recht lockereben durchziehst. Du kannst dir etwa das Ziel setzen, dass du drei Übungen aus dem Sportmentaltraining ein Mal pro Woche machst und sie nacheinander abhaken und dich danach natürlich dafür loben.

    4. Das Jetzt leben

    Was ich sehr oft bei Coachings mit Sportlern erlebe ist, dass sie sich zwar Ziele setzen, diese verfolgen und hart dafür trainieren, aber dass sie dabei vergessen, sich das Jetzt zu vergegenwärtigen.

    Im Mentaltraining wird das oft als das Leben im „Hier und Jetzt“ betitelt.
    Sportler fokussieren sich auf ihr Ziel, haben es im Auge, wenn es aber darum geht sich auf den jetzigen Moment zu fokussieren und sich ganz auf die Geschehnisse in der Gegenwart zu konzentrieren, geht ihnen eben diese leider oft flöten.

    Konzentration auf das Wesentliche, Fokus auf die Frage „Was habe ich jetzt zu tun?“:

    Doch wie schaffst du es, dich in diesem Moment auf den einen Schlag, auf den einen Treffer, den einen Punkt zu fokussieren? Frage dich immer, was du tun musst, um einen Schritt weiter zu kommen. Blende sowohl den letzten Punkt aus, vergiss die Punkte die noch kommen mögen. Lass die Gedanken einfach beiseite, lass sie vorüber ziehen.

    Gib ihnen keine Kraft, indem du sie aufgreifst und ihnen Gewicht schenkst. Falls diese Gedanken, dennoch kommen sollten, solltest du sie vorüber ziehen lassen, du kannst dein mentales „STOPP“-Schild benutzen oder du kannst zu den Gedanken auch sagen „Verschwindet!“

    5. Visualisieren:

    Visualisieren ist so etwas wie die Königsdisziplin im Sportmentaltraining. Du kannst sie dazu benützen um Bewegungsabläufe durchzugehen und so sprichwörtlich zu trainieren. Du kannst dabei sogar die Abläufe verlangsamen, sie stoppen wenn nötig, ihnen eine andere Farbe, Form, ein anderes Umfeld geben, du kannst einfach alles verändern, was du möchtest.

    Du kannst Visualisieren aber auch dazu benützen um dich selbst in Stimmung zu versetzen. Schließe dazu einfach deine Augen und gehe in einen tranceartigen Zustand, stelle dir selbst vor wie du Erfolg hast, sieh dich wie du einen Punkt nach dem anderen, ein Tor nach dem anderen machst, stell es dir so real wie möglich vor.

    Falls es dir einmal nicht so gut gehen sollte und du ein schlechtes Gefühl, während eines Wettkampfes etwa hast visualisiere dich, wie du Erfolg hast, oder vielleicht eine Situation, in der du total sicher warst und dich einfach gut gefühlt hast. Stell dir den besten Punkt, deinen größten Triumph, dein bestes Ergebnis so real wie möglich vor und du wirst sehen, dass sich ein positives Gefühl in dir ausbreiten wird.

    Ich möchte dir noch kurz etwas sagen(eine kleine Werbung in eigener Sache):
    Am nächsten Sonntag, also am 12.Juli geht mein eBook „Der Motivationsguide für Fitnessanfänger und Abbrecher in den Verkauf“

    Das Buch gibt dir geheime Strategien aus dem Sportmentaltraining mit auf den Weg um motiviert und erfolgreich ins Fitnessstudio zu gehen. Es wird zu einem Startpreis von 0,99€ am Amazon zum Download bereit stehen, falls du zu den Start und den Early-Bird Preis nicht verpassen möchtest, melde dich hier an!

    Erfolg ist Kopfsache!

    Dein,

    Unterschrift

    PS.: „A man with no imagination has no wings.“-Muhammed Ali

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