Wettkampfangst: drei supereinfache Tipps dagegen

Wie wird man als Sportler Wettkampfangst los

Wettkampfangst und wie du sie auflösen kannst

Es gibt ein Paradoxon, wenn es um Erfolg geht. Die meisten Leistungssportler scheitern, weil sie Angst vor dem Misserfolg haben. Sie haben bereits vorab verloren, weil ihnen ihre Wettkampfangst einen Streich spielt.

Es kann auch aber anders sein…
Es kann sich so anfühlen, du stehst am Start, freust dich wie ein kleines Kind. Endlich geht es los und du willst nur noch raus. Du hast ein Lächeln auf den Lippen und irgendwie, kannst du dich schon auch noch an die Misserfolge erinnern. Die sind dir aber jetzt egal, du hast mit ihnen abgeschlossen. Aus und Vorbei!

In diesem Video heute, erkläre ich dir, was Wettkampfangst ist und wo sie her kommt und vor allem gebe ich dir drei supereinfache Tipps mit auf den Weg, um sie zu überwinden.

Wettkampfangst

Wettkampfangst kommt daher, dass sich Sportler der Aufgabe nicht gewachsen fühlen. Sie wissen, dass es in  diesem Moment um viel geht, sie sich selbst und andere Menschen enttäuschen können und dass Misserfolg auch mit der elementaren Frage nach dem individuellen Leistungsfähigkeit einher geht.

Dein 8-Punkte-Plan für deine Höchstleistung:

    • Selbstbewusst im Wettkampf
    • Spaß an der Herausforderung haben
    • Kühlen Kopf bewahren, wenn's drauf ankommt.




    Diese Angst hat jedoch nicht immer damit etwas zu tun, dass Leistungssportler kein Selbstvertrauen haben oder dass sie Trainingsweltmeister sind, oft fühlen sich Sportler auch einfach der Situation nicht gewachsen oder haben Angst vor den Dingen, die sie nicht kontrollieren können.

    Star players focus on what they can control and forget the rest. They’re masters of compartmentalization.

    Der Sportpsychologe Graham Jones hat ein Modell entwickelt, in dem er Wettkampfangst erklärt und auch Lösungsansätze vorschlägt.
    Er beschreibt, dass die wichtigste Eigenschaft eines Spitzensportlers es ist, auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und sich auf seine Stärken zu fokussieren.
    Graham Jones geht bei Spitzensportlern in seinem Modell immer von einer bewussten Entscheidung aus, die ein Sportler selbstbestimmt trifft.

    Greg Searle, Goldmedaillengewinner im Rudern erklärt dies so:

    “I never made any sacrifices; I made choices.”

    Das Modell geht aber einen Schritt weiter. Es sieht vor, dass Sportler sich im Wesentlichen auf ihre Selbstwirksamkeit konzentrieren.
    Der britische Psychologe Jones geht davon aus, dass die Angst vor oder während des Wettkampfes umso geringer ist, umso mehr der Sportler daran glaubt, seine Umweltfaktoren und sich selbst kontrollieren zu können.

    Ist dies der Fall gehst du als Sportler mit einer positiven Erwartungshaltung in den Wettkampf oder das Turnier, weil du davon ausgehst, dass selbst wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, diese Hürde meistern kannst.

    Stressmodell Graham Jones
    (http://thesportdigest.com/archive/article/stress-and-anxiety-athletics)

    Es kommt also für dich als Sportler darauf an, in wie weit du glaubst, auf Stressfaktoren flexibel reagieren zu können und neue Einflüsse meistern zu können.

     

    Ich habe dir aber noch drei supereinfache Tipps versprochen, die dir im dann im Wettkampf helfen sollen, wenn du merkst dass trotzdem die Angst in dir hochkommt. Ich habe sie dir auch schon im Video gezeigt, doch doppelt hält ja bekanntlich besser.

    Anti-Wettkampfangst-Tipp #1: Erschaffe eine Erfolgsvision

    Nimm dir kurz Zeit. Gehe in dich und erinnere dich an einen Wettkampf, der so richtig gut gelaufen ist.
    Schau‘ dir genau an, was gut lief und wie du das gemacht hast und welche Gefühle in dir hochgekommen sind.
    Gehe mit dieser Stimmung dann in deinen jetzigen Wettkampf. Schließe wieder die Augen und visualisiere dir, wie du genau diesen Wettkampf so perfekt durchziehst, wie du es dir nur vorstellen kannst. Schau dir auch hier an, was du siehst, wie die Farben sind, welche Gefühle in dir hochkommen und was du hörst oder riechst. Mache es so lebendig wie du es kannst und bade in diesen Emotionen.

    Anti-Wettkampfangst-Tipp #2: Mache einen Gedanken-STOPP

    Und sie kommt doch wieder, diese Stimme, die sagt, dass du es nicht kannst, dass du es ja doch vermasseln wirst.
    Sie spricht zu dir und wird immer lauter.
    In diesem Moment ist es sinnvoll, die Stimme zum Schweigen zu bringen. Das geht am einfachsten indem du zu dir „STOPP!“ sagst. Du kannst auch, wenn es dir hilft, dir eine StOPP-Tafel vorstellen.
    Lasse dann die negativen Gedanken los und starte nochmals von Beginn weg!

    Anti-Wettkampfangst-Tipp #3: 5-5-5-5

    Ist 20. Gut!
    Nein im Ernst. Die 5-5-5-5-Atemtechnik ist eine sehr einfache Atemtechnik, die du überall einsetzen kannst, wenn du willst.
    Du fokussierst dich zuerst auf deinen Atem und zählst beim Einatmen bis fünf. Dann hältst du den Atem ebenso bis du bis fünf gezählt hast und atmest dann für fünf Sekunden wieder aus.
    Danach zählst du wieder bis fünf.

    Davon machst du mehrere Durchgänge, bis du merkst, dass du fokussiert bist, deine Konzentration wieder passt und du dich gut fühlst.

    Das waren sie also, die drei supereinfachen Tipps gegen Wettkampfangst. Wenn du ab jetzt öfter einen Blogartikel als Video haben willst, dann schreib mir einen Kommentar und schreibe mir auch, was du in Videos haben möchtest. Ich freue mich drauf!

    Sport ist Kopfsache!

    Dein,

    Unterschrift
    Muhammed Ali

    [et_bloom_inline optin_id=optin_0]

    Ein Kommentar, sei der nächste!

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.