Zielsetzungsguide: Wie du dein Unterbewusstsein einsetzen kannst, um deine Ziele zu erreichen

Ich weiß schon, das ist ein alter Hut….

Du wirst dir möglicherweise denken „Jetzt schreibt der Johannes schon wieder über Zielsetzung. Das hat er schon gefühlte 20 Mal gemacht, will er nicht einmal etwas andere bringen? Er hat doch schon darüber geschrieben was es braucht um Ziele zu erreichen und wie man sie setzt.“

Doch will ich schon, mache ich auch in Zukunft. Trotzdem ist die Frage nach der Zielsetzung eines der häufigsten, die ich sowohl in meinen Coachings habe, als auch die mich per Mail oder per Kommentar erreichen.

Und eines möchte ich dir schon sagen:

Mir ist klar, dass du Ziele hast.

Dein 8-Punkte-Plan für deine Höchstleistung:

    • Selbstbewusst im Wettkampf
    • Spaß an der Herausforderung haben
    • Kühlen Kopf bewahren, wenn's drauf ankommt.




    Ich weiß und verstehe sehr gut, dass du etwas im Wettkampf erreichen willst und dass es dein größtes Ziel ist irgendwann einmal auf dem obersten Siegertreppchen zu stehen und die Goldene umgehängt zu bekommen.

    Wenn du mich fragst, ist das auch wichtig, denn ohne diesem Wollen, bist du nicht mit voller Leidenschaft bei der Sache. Du bist nur halbherzig dabei und wirst nicht das erreichen können, was du vielleicht willst, sondern früher oder später aufhören.

    Ich will aber, dass du für deinen Sport brennst, so wie ich für das Fechten brenne. Ich will, dass du auch diese geilen Gefühle erlebst, wenn du einen Wettkampf gewinnst oder dich einfach im Flohzustand befindest und deine Bestleistung im Wettkampf abrufen kannst. Das alles wünsche ich mir für dich und an dem arbeiten wir auch.

    Ich möchte das Pferd aber dieses Mal von der anderen Seite her aufzäumen.

    Das Unterbewusstsein:

    Sigmund Freud hat uns gezeigt, wie wichtig das Unterbewusstsein für uns Menschen ist. Der Begriff des Unterbewusstseins wurde zwar schon im 18. Jahrhundert verwendet, doch Sigmund Freud definierte es als eine Macht, die unser Leben in die eine oder andere Richtung steuern kann.

    Der plastische Chirurg Christopher Maltz hatte eine Studie erstellt und unterrichtete rund eine Million Menschen darin, wie sie ihr Unterbewusstsein für ein besseres Leben, mehr Erfolg, bessere Ergebnisse, ein stärkeres Selbstbewusstsein und ein zufriedeneres Selbstbild einsetzen konnten.

    In seinem Buch „Psycho-Cybernetics“ ( „Erfolg kommt nicht von ungefähr: Psychokybernetik“ ) zeigte er, dass das menschliche Unterbewusstsein trotz ein unzähliger Stresseinflüsse, wie dies etwa im Wettkampf bei Sportlern auftreten können, hochkomplexe Bewegungsmuster ohne einen Fehler auszuführen.

    Das menschliche Unterbewusstsein ist wichtig für Automatisierungsprozesse, die gemeinhin als Gewohnheiten oder unbewusste Reaktionen erscheinen.
    So kann es bei dir als Sportler sein, dass du etwa als Tischtennisspieler einen grenzgenialen Aufschlag deines Gegners retournieren kannst, einfach deswegen weil du bereits früher gelernt hast, wie das geht und dein Unterbewusstsein diesen Automatisierungsprozess bereits abgeschlossen hat.

    Das kognitive Bewusstsein wäre wahrscheinlich zu langsam in der Umsetzung gewesen. Du hättest dir erst denken müssen „Wo geht der Aufschlag hin?“ „Welchen Spin hat er und wie muss ich ihn annehmen?“

    Das hätte einfach zu lange gedauert.

    Christopher Maltz entdeckte jedoch zwei Phänomene, die du als Sportler wissen musst und dich einen großen Schritt weiter auf die oberste Treppe bringen.

    Dein Unterbewusstsein funktioniert wie eine Maschine…

     

    – Dein Unterbewusstsein ist wie ein Navigationsgerät
    – Dein Unterbewusstsein ist wie ein Computer

     

    Dein Unterbewusstsein ist wie ein Navigationsgerät

    Stell dir vor, du setzt dich jetzt gleich ins Auto und fährst einfach los. Du willst zwar an einen bestimmten Ort kommen, hast aber keine Ahnung wie du dort überhaupt hinkommen wirst.

    Du hast vielleicht ein Navi in deinem Auto, nur benutzt du es nicht. Du fährst einmal links, dann rechts, dann wieder rechts, beim Kreisverkehr, die sagen wir mal, zweite Ausfahrt. Es kann sein, dass du ankommst. Es kann sein, dass du große Umwege fährst.

    Viel wahrscheinlicher ist es aber, dass du dich nicht mehr zurecht findest und einfach nicht ankommst, bis dir der Benzin ausgeht.

    Welche Schritte musst du also setzen, damit dein Unterbewusstsein weiß, wo es hingehen soll?
    1. Setze dir ein konkretes Ziel
    2. Plane den Weg dahin
    3. Programmiere dein Unterbewusstsein darauf

    Um dir ein konkretes Ziel zu setzen solltest musst du also mehrere Dinge beachten. Ich habe schon mehrmals darüber geschrieben, wie du dir Ziele einfach und effektiv setzen kannst.

    Du darfst dabei als Sportler aber auch nicht deinen Status Quo vergessen. Also den Punkt, an dem du dich jetzt befindest. Schalte deiner Zielsetzung also eine genau Analyse vor, erstelle dir ein Stärken/Schwächen-Profil. Frage dich, welche Stärken du hast und an welchen Schwächen du noch arbeiten möchtest.

    Hinterfrage auch, welche Fähigkeiten du dir noch aneignen musst, damit du deine Chancen erhöhst im nächsten Wettkampf erfolgreich zu sein. Und ganz wichtig, wo bekommst du diese Fähigkeiten her?
    Wer kann dir dabei helfen? Wie kommst du zu diesen Menschen und wie trittst du dann mit ihnen in Kontakt.

    Wenn du das getan hast.
    Gehe dazu über zu planen, welche Zwischenziele du zu durchlaufen hast und wie sich der Weg gestalten soll. Es wird dir immer wieder passieren, dass du etwas von deiner Route abkommst,. Manchmal wirst du einen Schritt oder mehrere zurückgehen müssen, dich vielleicht auch einmal durch neues Terrain kämpfen.

    Wenn du dein Ziel aber kennst und den Weg, der dich dorthin bringen soll, dann wird dir auch nie die nötige Motivation ausgehen, um – wie die Amerikaner es nennen würden – die „extra mile“ zu gehen.

    Und Punkt drei ist, dass du dein Unterbewusstsein auf Erfolg programmieren musst.

    Dein Unterbewusstsein ist wie ein Computer

    Um dein Kreis von vorher zu schließen, muss ich dir erklären, was ich damit meine und wie du ein neues Programm für Erfolg schreiben kannst.

    Ein einzelnes Wort bildet die Grundlage für jede Art von Höchstleistung: Programmierung. Am liebsten würde ich dieses Wort in riesigen Lettern auf ein Plakat drucken. Fehlt die klaren Programmstruktur, kann ein Athlet auf der Suche nach Exzellenz kostbare Stunden – oder gar Jahre – verschwenden, weil er eine Sackgasse nach der anderen mitnimmt, ohne irgendetwas zu erreichen.

    Viele Psychologen gehen davon aus, dass unsere Programme bereits im Kindesalter geschrieben werden. Ein Teil davon ist in unseren Genen vorgeschrieben, einen anderen Teil schreibst du selbst durch Erfahrungen.

    Wenn du also bei einem, für dich wichtigen Turnier schlecht warst, dann brennt sich das irgendwie in deine Erinnerung ein. Und wenn du das nächste Mal in eine ähnliche Situation als Sportler kommst, ist es wahrscheinlich, dass du in ein ähnliches Verhaltensmuster verfällst. Es sei denn, du programmierst deinen Geist um, oder du schreibst das Programm gänzlich neu.
    Mentales Training ist genau das.

    Es unterstützt dich dabei mit alten Erfahrungsmustern abzuschließen und sie umzuprogrammieren. Dann wirst du, wenn du wieder in eine solche Situation kommst dir denken „Damals habe ich einen Fehler gemacht. Mit dem habe ich abgeschlossen.Jetzt habe ich die Ressourcen dafür zur Verfügung und wirst die Situation meistern.“

    Es gibt sogar bei Sportlern einige interessante Studien dazu, die ich dir nicht vorenthalten möchte:
    http://johnassaraf.com/goal-achieving-2/the-one-major-key-for-achieving-outstanding-results
    http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/8175.pdf
    http://www.collectionscanada.gc.ca/obj/s4/f2/dsk2/ftp01/MQ32913.pdf
    http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/9077.pdf
    https://www.marathonfitness.de/mentales-training-sport/

    Sport ist Kopfsache!

    Dein,

    Unterschrift

    Muhammed Ali

    4 Kommentare, sei der nächste!

    1. Hallo, lieber Johannes

      Bestimmt ist der Text gut und auch die Gedanken, die du dir zu dem Thema gemacht hast, nur leider konnte ich nicht weiterlesen, weil es mir beim Begriff „Unterbewusstsein“ die Schuhe auszieht.. Den Begriff „Unterbewusstsein“ gibt es bei Freud nicht.. Das wäre dann das „Unbewusste“.. mit lieben Grüßen aus Wien 🙂

      1. Lieber Christian,

        Danke für deinen Kommentar. Ich werde das selbstverständlich verändern, falls das so ist. Werde mich nochmals genau informieren 😉
        Ich hoffe du kannst deine Schuhe wieder anziehen und weiterlesen, denn die Tipps sind für eure Unterstützung da, mit oder ohne Schuhe 😉

        Ebenso aus Wien 😀
        Bis bald!

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